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Neues Klettergerüst für die Kita-Kinder

Holtensen Neues Klettergerüst für die Kita-Kinder

Auf dem Gelände des heilpädagogischen Kindergartens in Holtensen steht ein neues Klettergerüst. Möglich wurde das durch großzügige Spenden.

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Wie eine Ritterburg: Das Paritätische Kinderzentrum hat mit Hilfe zahlreicher Unterstützer ein neues Klettergerüst aufgestellt.

Quelle: Wirausky

Holtensen. Das Wetter spielte nicht mit. Die Jungen und Mädchen des heilpädagogischen Kindergartens konnten den Gästen nicht zeigen, wie sie auf dem neuen Klettergerüst mit Rutsche herumtollen und spielen können. "Es ist leider vereist", sagt Leiterin Anne Ersfeld. Doch Gelegenheiten, zum Klettern auf der neuen "Ritterburg" wird es noch genug geben - oder besser: hatten die Kinder bereits.

Das neue Spielgerät steht bereits seit gut einem Jahr auf dem Gelände des Kindergartens, nachdem das alte Holzgerüst aus Sicherheitsgründen abgebaut werden musste. "Es war marode", sagt Ersfeld. Doch die Einrichtung hatte gespart und sie hat zahlreiche Spender gefunden. "So konnten wir ein neues Klettergerüst anschaffen", sagt Ersfeld. Etwa 10.000 Euro kostet es, gut ein Drittel der Summe kam über Spenden von Privatpersonen zusammen, den Rest zahlte der Träger, die Gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit Hannover (GGPS).

Und es gab noch weitere Unterstützung - in Form von Muskel- und Arbeitskraft. Mitarbeiter von Enercity halfen am Freiwilligentag der hannoverschen Firmen und legten einen weichen Fallschutz an. 21 Kubikmeter Rindenmulch verteilten zwölf Helfer auf einer Fläche von sieben Quadratmetern.

45 Kinder in sieben heilpädagogische Gruppen

Der Verein Lebenshilfe für geistig und körperlich behinderte Kinder Ronnenberg und Umgebung gründete sich 1969. Das Jahr darauf zog er in die ehemalige Holtenser Grundschule am Katzenhagen ein. 1998 schließlich kaufte die Gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit Hannover das Gebäude. Es wurde umgebaut und umfassend saniert.

Heute werden 45 Kinder in sieben heilpädagogischen Gruppen von 13 Mitarbeitern betreut - in einem geschützten Raum zum Üben und stark werden. Das Land finanziert die Plätze - als Eingliederungs- und Förderhilfe. Die Eltern müssen nur das Mittagessen übernehmen. Das Paritätische Kinderzentrum ist eine Fördereinrichtung für Klein- und Kindergartenkinder mit unterschiedlichen Entwicklungsverzögerungen, -störungen und Auffälligkeiten bis hin zu geistigen Behinderungen.

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