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Nimmerland-Kinder bekommen eigenen Garten

Holtensen Nimmerland-Kinder bekommen eigenen Garten

Kartoffeln, Kürbisse und Kohlrabi: Die Kinder aus dem Holtenser Kindergarten Nimmerland haben ihren eigenen Garten bekommen. Die Dorfgemeinschaft hat das Grundstück neben der Doppel-8 von der Kirchengemeinde gepachtet.

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Ab nach draußen: In ihrem neuen Garten wollen die Nimmerland-Kinder Kartoffeln, Gurken und Kürbisse anbauen. Das Erdbeerbeet ist schon auf Stroh gebettet.

Quelle: Jennifer Krebs

Holtensen. Maxim konnte es nicht abwarten. Das Gruppenfoto war kaum erledigt, da schnappte sich der Sechsjährige seine Harke, um die ersten Furchen in die Erde zu ziehen. Zu kalt? Ach was. Draußen zu arbeiten, macht den Kindern sichtlich Spaß.

Das Garten-Projekt läuft jetzt im dritten Jahr im Kindergarten Nimmerland. Nur einen richtigen Garten hatten die Jungen und Mädchen für ihr Gemüse bisher nicht. Kindergarten-Papa, Landwirt und Ortsbürgermeister Klaus Kreimeyer hatte ihnen zwar einen kleinen Randstreifen von seinem Acker zur Verfügung gestellt. Doch dieses Feldstück voller Unkraut zu bearbeiten, "war viel Arbeit", sagt Kindergartenleiterin Sandra Pyka. Dann kam das Angebot von der Dorfgemeinschaft. "Eine große Erleichterung", sagt Pyka.

Das Erdbeerbeet ist schon auf Stroh gebettet. "Auf die Himbeeren freuen wir uns besonders", sagt Pyka. Es ist eine späte Sorte, die erst im Herbst reif ist. Die Kinder wollen in ihrem Garten Kartoffeln, Kohlrabi, Gurken, Rhabarber und Kürbisse anbauen. Die Tomaten werden am Kindergarten wachsen. Dort ist es geschützter. Die Eltern unterstützen das Garten-Projekt und helfen immer mal wieder beim Jäten.

Der Verein Dorfgemeinschaft hat den Schrebergarten von der Kirchengemeinde gepachtet. Die Doppel-8 - Holtensens Naturerlebnispfad hinter der Kirche mit Fußfühlpfad, Sonnenuhr und Klangorgel - befindet sich direkt nebenan. "Erst wollten wir nur den Zaun wegnehmen und den Garten hinzunehmen", sagt Vorsitzender Friedrich Krone. Dann entstand die Idee, den Garten dem Kindergarten zu überlassen. Unentgeltlich.

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Maxim (6) legt sofort los.

Quelle: Jennifer Krebs
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