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Die nächste Verzögerung beim Klostergrund

Wennigsen Die nächste Verzögerung beim Klostergrund

Eigentlich sollte am Freitag der große Tag sein. Bei einem Notartermin wollte die Klosterkammer Hannover den Verkauf des Klostergrundes an einen Investor unter Dach und Fach bringen. Doch nun verzögert sich der Startschuss für das Neubaugebiet erneut: Der Notartermin wurde zum zweiten Mal abgesagt.

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Auf dem Gelände des Klostergrundes sollen mehr als 100 neue Wohneinheiten entstehen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Mehr als 100 neue Wohneinheiten sollen auf dem Gelände an der Degerser Straße entstehen. Für die Gemeinde Wennigsen, in der es nur wenig freies Bauland gibt, hat dieses Projekt seit Jahren sehr große Bedeutung. Doch die Umsetzung verzögert sich immer wieder. Zuletzt hatte sich Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas beim Neujahrsempfang Anfang Januar optimistisch gezeigt, dass es bald losgehen könne. Er nannte damals den 11. Februar als Termin für die Vertragsunterschrift zwischen Klosterkammer und einem Investor, der aus dem Raum Köln kommen soll. Dieser Termin wurde jedoch kurzfristig auf auf Freitag verschoben - und nun erneut abgesagt.

"Alle Verträge, die wir mit dem Investor unterzeichnen wollen, sind aus unserer Sicht endverhandelt", sagt die Klosterkammer-Sprecherin Kristina Weidelhofer. "Wir warten nur noch darauf, dass Gemeinde und Investor zu einem Abschluss kommen." Doch das kann sich noch ein wenig hinziehen. Zwar liegt der Erschließungsvertrag, der zwischen der Gemeinde und dem potenziellen Bauträger geschlossen werden muss, laut Bürgermeister Christoph Meineke seit Anfang Januar im Rathaus vor. Und die Prüfung dieses Vertrages sei zwar "fast abgeschlossen". Aber eben nur fast.

"Das ist alles kein Hexenwerk, aber es benötigt etwas Zeit", erklärt Meineke. Das sei auch immer so gegenüber der Klosterkammer und dem Investor kommuniziert worden. Als Beispiel dafür, wie wichtig es sei, bei derartigen städtebaulichen Verträge sehr viel Gründlichkeit an den Tag zu legen, verwies der Bürgermeister auf Pattensen. Dort hatte das Oberverwaltungsgericht ein ganzes Baugebiet genau unter die Lupe genommen - und die Stadt muss wegen fehlerhaft ausgearbeiteter Verträge nun mehr als 600.000 Euro an den Investor zurückzahlen.

Damit so etwas nicht auch in Wennigsen passiert, nimmt der Bürgermeister eine weitere Verzögerung gerne in Kauf. Wann die Verträge zwischen der Klosterkammer, dem Investor und der Gemeinde dann endlich unterschrieben werden können, ist aber so noch unklar. Denn nach der Prüfung des Erschließungsvertrags durch die Verwaltung müssen auch noch die politischen Gremien die entsprechenden Beschlüsse fassen. Und das kann sich durchaus noch bis in den Sommer hinziehen.

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