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Ohne Ein-Euro-Jobs gehen die Dorfhelfer aus

Wennigser Mark Ohne Ein-Euro-Jobs gehen die Dorfhelfer aus

Ohne Ein-Euro-Jobs gehen den Ortsteilen die Dorfhelfer aus, und viele Arbeiten bleiben liegen. In der Wennigser Mark haben am Freitag Bürger zur Selbsthilfe gegriffen.

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Uwe Dorl (links), Ben (5) und Chris Lührmann befreien die Gosse an der Ortsdurchfahrt von Wildkraut.

Quelle: Michael Hemme

Wennigsen. In den vergangenen sechs Jahren hatte es in den Sommermonaten immer Dorfhelfer in der Wennigser Mark gegeben. Im vergangenen Jahr hatte sogar ein Team von Bürgern die beiden Ein-Euro-Jobber betreut.

„Die Bürgerarbeit funktioniert dagegen überhaupt nicht“, sagt Ortsbürgermeister Uwe Dorl. Entsprechende Anfragen nach Bürgerarbeit seien im Sande verlaufen. Arbeit im Ort gebe es dagegen mehr als genug.

Zusammen mit Chris Lühmann und dessen Sohn Ben (5) griff er am Freitag zu Hacke und Schaufel. Gemeinsam kratzten sie am Ortseingang das Wildkraut aus der Gosse. „Das ist doch das Eingangstor zur Mark“, sagte Dorl.

An der Landesstraße wäre dies eigentlich Aufgabe der Straßenmeisterei, möglicherweise auch die des Bauhofs der Gemeinde. „Die haben doch auch keine Leute mehr“, sagte Dorl. Zumindest hatte ihm der Bauhof am Freitag Arbeitsgeräte zur Verfügung gestellt. Sein Wunsch: Im nächsten Jahr möchte er wieder Helfer haben, die sich um das Ortsbild kümmern.

- Der Konflikt hat auch die Koordinierungsstelle für Bürgerarbeit in Wennigsen getroffen. Wie berichtet, könnte Mitarbeiter Axel Görke nach nur einem Jahr seine Anstellung verlieren, weil unklar ist, wie das Projekt „Stadt ohne Arbeitslosigkeit“ weiter finanziert werden soll. „Alle Beteiligten arbeiten an einer Lösung“, teilte der Initiator und SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch in einer Stellungnahme mit. Die Leitung des Jobcenters bemühe sich nach Kräften, eine Lösung für das erfolgreiche Projekt zu entwickeln. „Wichtig ist, dass die Kontinuität gesichert wird und Axel Görke seine Arbeit fortsetzen kann“, sagte Miersch. Er zeigte sich zuversichtlich, mit dem Jobcenter, der Volkshochschule und der Gemeinde Wennigsen eine Lösung zu finden.

Michael Hemme

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