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Nach Notfall: Fals will Ersthelfer bei Sitzungen

Wennigsen Nach Notfall: Fals will Ersthelfer bei Sitzungen

Vorkehrung für Notfälle: Der stellvertretende Rathauschef Olaf Fals will nach seinem lebensbedrohlichen Kollaps in einer Ortsratssitzung bei künftigen gesundheitlichen Notlagen auch in den Abendstunden eine bessere medizinische Erstversorgung gewährleisten. Das Sitzungspersonal soll Erste-Hilfe-Kurse absolvieren.

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Mehr Sicherheit bei künftigen medizinischen Notfällen in den Abendstunden: Olaf Fals will dem Sitzungspersonal im Rathaus Erste-Hilfe-Kurse während der Arbeitszeit anbieten.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Gut zwei Monate nach seinem Zusammenbruch ist der 64-jährige Fachbereichsleiter seit Anfang der Woche wieder zurück. Ihm geht es inzwischen wieder gut. Nach seiner medizinischen Behandlung und 14 Tagen Urlaub ist Fals wieder im Dienst. Und er hat aus dem akuten Schwächeanfall während einer Sitzung im August offenbar seine Lehren gezogen.

"Ich habe den Vorfall zum Anlass genommen, allen Verwaltungsmitarbeitern, die bei Versammlungen oder öffentlichen Sitzungen protokollieren oder  Sitzungsdienst versehen, einen Erste-Hilfe-Kurs anzubieten", sagt Fals. Er betont: "Der Kurs kann während der Arbeitszeit absolviert werden."

Dem stellvertretenden Verwaltungschef geht es darum, die Sicherheitsvorkehrungen im Rathaus bei Sitzungen in den Abendstunden zu erhöhen. Tagsüber und zu den gewöhnlichen Dienstzeiten gibt es im Rathaus wie in anderen Betrieben auch die gesetzlich vorgeschriebenen ausgebildeten Ersthelfer. "Es muss aber auch zu späteren Zeiten immer jemand Erste Hilfe leisten können. Das ist nicht optimal gelaufen in meinem Fall", sagt Fals.

Der 64-jährige Fachbereichsleiter hatte im August Bürgersaal während einer Ortsratssitzung einen akuten Schwächeanfall erlitten und musste daraufhin von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Genau das war jedoch alles andere als vorbildlich gelaufen.

Ortsbürgermeisterin Gun Wittrien hatte die Sitzung zwar sofort unterbrochen, als sich völlig unvermittelt ein akuter Notfall abzeichnete. Auch ein Notarzt war sofort alarmiert worden. Trotzdem: Erst nach etwa zehn bangen Minuten des Wartens gelang es zwei eingetroffenen Rettungssanitätern, den Zustand des 64-Jährigen im Krankenwagen zu stabilisieren. Unter dem anwesenden Verwaltungspersonal und den Ortsratsmitgliedern sowie zehn Besuchern hatte sich kein ausgebildeter Ersthelfer befunden.

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Olaf Fals

Quelle: Ingo Rodriguez
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