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145 Wennigser unterstützen Online-Petition

Wennigsen 145 Wennigser unterstützen Online-Petition

145 Unterstützer haben die Online-Petition unterschrieben, die Oliver Rode von der Gruppe Willkommen initiiert hat – mit der Forderung, dass die Gemeinde die Integrationshelferin Zeinab Outa fest anstelle. Doch dazu wird es wohl nicht kommen.

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Praktische Hilfe: Zeinab Outa übersetzt für Ali Yehya (Mitte) und Karra Yahara ein amtliches Schreiben, das die Flüchtlinge aus dem Irak vom Land Niedersachsen erhalten haben.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. Oliver Rode wollte vor allem ein Signal setzen. Zwei Wochen lief eine Online-Petition mit dem Ziel, dass die Gemeinde Wennigsen Zeinab Outa, die bisher ehrenamtliche Integrationsarbeit leistet, offiziell einstellt – „damit sie ihre wertvolle Arbeit fortsetzen kann“, sagt Rode. Die 33-Jährige dolmetscht, begleitet die Flüchtlinge zu Behörden und Ärzten und hilft ihnen im Alltag. Aufgrund eines Arbeitsplatzwechsels muss sie ihre Flüchtlingshilfe nun aber aufgeben – es sei denn, die Gemeinde würde die gebürtige Libanesin anstellen. Um eine Stelle hat sie sich auch offiziell beworben.

Mit den Reaktionen auf seine Initiative ist Rode zufrieden. „Die Online-Petition hat wie erwartet gezeigt, dass zahlreiche Aktive die Arbeit von Zeinab Outa hoch einschätzen und diese auch künftig nicht missen möchten“, sagt Rode. Dafür sprechen zahlreiche Kommentare. „Mit Herzblut, viel Erfahrung und unglaublichem Engagement unterstütze sie die Flüchtlingsbetreuung“, heißt es. Oder: Sie sei eine Vermittlerin zwischen den Kulturen und echte Lotsin durch den Behördendschungel. Ein weiterer Unterstützer schreibt: „Ohne intensive kompetente Unterstützung durch Frau Outa wären etliche Projekte und Veranstaltungen, durch die Wennigsen gut da steht und durch die Menschen ein Miteinander erleben, nicht gelungen.“

Doch Gemeinde und Outa werden vermutlich nicht zusammenkommen. „Aus dem Rathaus kommen Signale, dass es kein Interesse an einer Festanstellung gibt“, sagt Rode. Outa zieht nun ihre Konsequenzen. Sie wolle an anderer Stelle Integrationsarbeit leisten, sagt Rode. Schließlich würden überall Helfer für die Flüchtlingsarbeit gesucht.

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