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Orgel in Holtensen wird aufpoliert

Holtensen Orgel in Holtensen wird aufpoliert

Dringend notwendig sei laut Kirchenvorstand die Renovierung der Kirchenorgel in Holtensen gewesen. Seit Anfang des Jahres wird das Instrument nun auseinander gebaut, gereinigt und und repariert. Die Kosten von etwa 28.000 Euro konnten zur Hälfte durch Spenden der Gemeindemitglieder gedeckt werden.

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Die 1887 gebaute Orgel in der Holtenser Kirche wird renoviert.

Quelle: Alfred Staats

Holtensen. In den 1950er Jahren war ein barocker Klang noch in Mode. Damals wurde auch die Orgel in der Holtenser Kirche moduliert. Nun heißt es jedoch: Kommando zurück - und zwar zur Romantik. Dementsprechend wird im Zuge der Renovierungsarbeiten, die seit Anfang des Jahres laufen, die Klangfarbe des 1887 gebauten Instruments zurückgeführt.

"Der Sachverständige der Landeskirche hat uns sehr gut beraten und hat dafür plädiert , dass wir das so machen", sagt der Kirchenvorstandsvorsitzende Alfred Staats. So sei man den Empfehlungen des Fachmanns gefolgt und habe die umfangreichen Arbeiten begonnen. So wird die Orgel nun auseinander gebaut und gereinigt, dabei von Staub und Schimmel befreit und auf ihre Funktionalität hin überprüft. Zuletzt war eine solche Instandsetzung 1992 durchgeführt worden. "Das wird noch ein paar Wochen dauern", sagt Staats. Spätestens im März sollen die Arbeiten, für die ein finanzieller Aufwand von etwa 28.000 Euro anfällt, beendet werden.

In der Zwischenzeit sorgt ein Ersatzinstrument für die kirchlichen Klänge während der Gottesdienste. Diese wird vom Orgelbauer E. Hammer aus Hemmingen zur Verfügung gestellt. Ansonsten laufe der Betrieb in der Kirche wie gewohnt weiter, sagt Staats.

Die Kosten, berichtet der Vorsitzende des Kirchenvorstands, hätten etwa zur Hälfte durch Spenden aus der Gemeinde finanziert werden können. Die restlichen Gelder seien von der Klosterkammer Hannover, der Volksbank eG und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover beigesteuert worden.

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Stück für Stück wird die Orgel in der Holtenser Kirche in ihre Einzelteile zerlegt.

Quelle: Alfred Staats

Von Nils Oehlschläger

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