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Ortsfeuerwehr klagt über Hygienemängel

Argestorf Ortsfeuerwehr klagt über Hygienemängel

Insgesamt sind sowohl die Ortsfeuerwehr Argestorf als auch die Feuerwehrunfallkasse (FUK) mit den Gegebenheiten im Feuerwehrgerätehaus zufrieden. Lediglich bei der Parkplatzsituation und den Sanitäranlagen bedarf es einer Aufrüstung.

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Ortsbrandmeister Matthias Schwarze (2. von links) führt die Mitglieder des Feuerschutzausschusses durch das Feuerwehrgerätehaus.

Quelle: Marcel Sacha

Argestorf. "Im Großen und Ganzen hat uns die FUK ein positives Zeugnis ausgestellt", sagte Ortsbrandmeister Matthias Schwarze während einer Besichtigung der Räumlichkeiten des Feuerschutzausschusses. Bei den bislang getätigten Investitionen in das Gerätehaus, das gleichzeitig als Dorfgemeinschaftshaus dient, sei "jeder Cent gut investiert" worden. Ein Großteil der Gelder hat die Ortsfeuerwehr selbst eingenommen. Von den Kosten für den Anbau in Höhe von 72.000 Euro habe die Gemeinde nur einen Bruchteil übernommen, betonte der Ortsbrandmeister.

So habe die FUK weder an den großräumigen Umkleideräumen noch an den Gegebenheiten in der Garage des Löschfahrzeuges substanzielle Mängel festgestellt, sagte Schwarze. Platzmangel, wie an anderen Standorten in der Gemeinde, herrsche in Argestorf zumindest in diesen Bereichen nicht vor.

Anders sieht dies unter anderem bei der Parkplatzsituation aus. Gerade einmal drei Stellplätze sind auf dem Grundstück ausgewiesen. "Da nahezu alle Kameraden mit dem Pkw zum Einsatz fahren, müssen die meisten auf der Lübecker Straße parken", sagte Schwarze. Seitens der FUK ist allerdings vorgeschrieben, dass pro Sitz in den Einsatzwagen - in Argestorf sind es 15 - ein Parkplatz zur Verfügung stehen muss. Kurzfristig ist mit einer entsprechenden Aufstockung jedoch nicht  zu rechnen. Dies soll erst im Zuge der Sanierung der Lübecker Straße geschehen, heißt es im Rathaus.

Akuter Handlungsbedarf besteht dem Ortsbrandmeister zufolge in den Sanitärräumen. Derzeit besteht für die Einsatzkräfte entgegen der FUK-Vorschriften keine Möglichkeit, im Gerätehaus zu duschen. Zudem müssen die weiblichen Kameraden auf warmes Wasser verzichten. "Die Waschräume sind fast 40 Jahre alt. Das spürt man", sagte Schwarze.

Um eine Duschanlage zu installieren, sei eine Vergrößerung der Sanitärräume unvermeidbar, erklärte der Ortsbrandmeister. Dies sei jedoch relativ leicht umzusetzen. So könnte Schwarze zufolge beispielsweise ein Anbau in Richtung der Lübecker Straße erfolgen.

Gerätehäuser zentraler Punkt bei Haushaltsberatungen

Die Ausschussmitglieder sprachen sich fraktionsübergreifend dafür aus, entsprechende Haushaltsmittel im nächsten Jahr bereitzustellen. Diese sollen allerdings aufgrund ihres vergleichsweise geringen Volumens unabhängig von den weiteren Investitionen in die Feuerwehrhäuser und dem bis Ende der Jahres zu erarbeitenden Prioritätenliste behandelt werden. An gleich drei Standorten sind im Gemeindegebiet Neubauten im Gespräch: in Degersen, Bredenbeck sowie der Wennigser Mark.

Am Donnerstag bringt Bürgermeister Christoph Meineke in der Ratssitzung des Haushaltsplanentwurf für 2018 ein. In den vergangenen Monaten ließ die Politik immer wieder erkennen, dass die Standorte der Ortsfeuerwehren einen Schwerpunkt bei den anschließenden Haushaltsberatungen ausmachen werden.

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In der kleinen Garage für den Mannschaftstransportwagen ist für weiteres Material kein Platz.

Quelle: Marcel Sacha

Von Marcel Sacha

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