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Platz für einen Neubau im historischen Stil

Bredenbeck Platz für einen Neubau im historischen Stil

Neben der Mensing'schen Scheune in Bredenbeck, die gerade zum Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut wird, hat Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke zwei Grundstücke gekauft. Darauf soll ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohnungen im Laves-Stil entstehen.

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Mitten im Dorfkern: Auf dem Grundstück zwischen der Alten Schule und dem Areal des künftigen Dorfgmeinschaftshauses soll ein Neubaukomplex nach historischem Vorbild entstehen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. Bislang stand auf dem Grundstück an der Schulstraße/Ecke Wennigser Straße ein weiß verputztes 50er-Jahre-Haus, das inzwischen abgerissen ist. Verwaltungschef Meineke will noch nicht ins Detail gehen, solange es noch keine Baugenehmigung gibt. Nur so viel: Der Komplex mit rotem Klinker werde ein bisschen in die Richtung gehen, was Laves als Idee hatte, sagt er.

Ab 1822 war der hannoversche Hofbaumeister an der Umgestaltung Bredenbecks beteiligt. Von ihm ist der als Dorfmittelpunkt geplante Lindenplatz mit dem später gebauten Kriegerdenkmal. Laves’ Handschrift trägt auch das Wegenetz entlang der Beeke im Ort. 1848 wurde nach seinen Plänen die alte Dorfschule gebaut. Für die Freiherren Knigge ist in den Jahren von 1846 bis 1860 das klassizistische Herrenhaus mit Wirtschaftsgebäuden und Stallungen neu gebaut worden.

An der Ecke Schulstraße/Wennigser Straße, dort, wo nun neu gebaut werden sollte, schwebte Laves ein kombiniertes Kirchen-/Schulgebäude vor. Diese Pläne seien nie realisiert worden, berichtete Bredenbecks Ortsbürgermeister Heiko Farwig im Ortsrat, weil sie sich als zu teuer herausstellten.

Nicht nur für den Neubau, auch für das zukünftige DGH soll der B-Plan geändert werden, damit zwei Vollgeschosse möglich sind. Der alte B-Plan aus den frühen 80er Jahren schränkt auf ein Vollgeschoss ein. Der DGH-Verein will in der Mensing'schen Scheune einen Spitzboden einziehen, aus energetischen Gründen und für die Technik. Und nach niedersächsischem Baurecht sei die Etage darunter dann als Vollgeschoss anzusehen, führte der Architekt im Ortsrat aus.

Die Gemeindeverwaltung wolle nach und nach möglichst alle alten B-Pläne anfassen und entsprechend ändern, erläuterte Farwig. Damit es die Möglichkeit gebe, statt in die Breite in die Höhe zu bauen.

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