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Ortsräte: Walter Rasch hängt sie alle ab

Wennigsen Ortsräte: Walter Rasch hängt sie alle ab

Nach der Kommunalwahl gehen auch die acht Ortsräte im Gemeindegebiet mit neuen Zusammensetzungen in die nächste Wahlperiode. In mindestens vier Dörfern werden auch neue Ortsbürgermeister ernannt.

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Die Ortsräte werden nach den Kommunalwahlen neu zusammen gesetzt. Auch neue Ortsbürgermeister werden gewählt.

Quelle: Monika Skolimowska

Wennigsen. Bis zu den konstituierenden Sitzungen der Ortsräte kann über die neuen Ortsbürgermeister nur spekuliert werden. Die Wahlergebnisse, Sitzverteilungen und die Anzahl der für die jeweiligen Kandidaten abgegebenen Stimmen lassen aber schon vor den offiziellen Wahlen der Gremien in den Dörfern Vermutungen zu.

In Argestorf wird der Nachfolger der früheren Ortsbürgermeisterin Gabriele Knoll (SPD) aus den Reihen der Gruppe Wir für Argestorf gewählt. Jörn Augsburg von der CDU hat zwar mit 107 Stimmen (27,7 Prozent) das beste Ergebnis erzielt. Weil die CDU aber in der nächsten Wahlperiode nur mit zwei, Wir für Argestorf aber mit drei Sitzen im neuen Ortsrat vertreten ist, gilt Sonja Stritzke mit 85 Stimmen (22 Prozent) als Favoritin auf den Chefposten im Gremium.

In Bredenbeck-Steinkrug hat zwar der bisherige Amtsinhaber Heiko Farwig von der SPD zwar 464 Stimmen (18,1 Prozent) und auch die meisten bekommen. Weil aber die Sozialdemokraten ebenso wie die CDU jeweils drei Mandate erhalten, wird möglicherweise auch die Christdemokratin Marianne Kügler (384 Stimmen, 15 Prozent) neue Ortsbürgermeisterin. Das wird vermutlich das Votum von Norbert Bohnenstengel entscheiden, der mit seinem Sitz als einziges Mitglied die Grünen im Ortsrat vertritt. Beachtlich: Mit Jonas Farwig holte auch der Sohn des bisherigen Bürgermeisters auf Anhieb 217 Stimmen (8,5 Prozent) für die SPD.

In Degersen stehen die Vorzeichen für eine weitere Amtsperiode des bisherigen Ortsbürgermeisters Walter Rasch sehr gut. Auf den Parteilosen entfielen auf der SPD-Liste beachtliche 663 Kreuzchen (39,2 Prozent). Das ist auch der Spitzenwert im Gemeindegebiet Wennigsen bei den Ortsratwahlen. Weil die Sozialdemokraten außerdem ohnehin von den insgesamt sieben Ortsratssitzen fünf für sich beanspruchen können, spricht nichts für eine Überraschung. Die CDU hat zwar zwei Sitze geholt, mit Martina Ostermeier jedoch nur eine Bewerberin.

Ob in Evestorf der bisherige Ortbürgermeister Ernst Herbst noch eine Amtsperiode dran hängen kann, werden die vier in den Ortsrat gewählten Bürgervertreter der Unabhängige Wählergemeinschaft unter sich ausmachen können. Herbst hat jedoch Konkurrenz aus den eigenen Reihen und mit 76 Stimmen (20,1 Prozent) ein schlechteres Ergebnis erzielt als Harm Kolberg (80 Stimmen, 21,1 Prozent). Angelika Schwarzer-Riemer vertritt mit einem Sitz die Grünen im Ortsrat. Sie holte 53 Stimmen (14 Prozent).

In Holtensen holte sich die SPD drei der fünf Ortsratssitze. Der Sozialdemokraten Wilhelm Subke sammelte 376 Wählerstimmen (35,1 Prozent) und könnte somit von den Parteikollegen Nina Engeler und Arne Weber zum Nachfolger des bisherigen Ortsbürgermeisters Klaus Kreimeyer gewählt werden – weil die CDU nur mit zwei Sitzen im Gremium vertreten ist: Martin Sondermann und Uwe Filter.

In Sorsum ist Thomas Butterbrodt von der SPD mit 248 erhaltenen Stimmen (33,8 Prozent) aussichtsreichster Kandidat für den Posten des Ortsbürgermeisters. Er hat nicht nur das beste Ergebnis erzielt, die SPD sicherte sich insgesamt vier Ortsratssitze, Einzelbewerber Jan Hendrik Schönfeld erhält einen Sitz. Die bisherige stellvertretende Ortsbürgermeisterin Sandra Niehoff trat nicht mehr wie zuvor für die CDU, sondern als Einzelbewerberin an und gehört mit nur 90 erhaltenen Stimmen (12,3 Prozent) nun nicht mehr dem Ortsrat an.

In Wennigsen holte sich die SPD drei Sitze, Jan Richard Weber erzielte mit 392 Stimmen (11,6 Prozent) für die SPD das beste Ergebnis. Der Christdemokrat Anselm Borrmann erhielt zwar 407 Kreuze (12 Prozent). Mit CDU-Mitstreiter Peter Armbrust (376 Stimmen, 11,1 Prozent) kommen Bormann und die CDU aber bloß auf zwei Sitze. Detlev Krüger-Nedde von den Grünen erzielte mit 492 Stimmen (14,5 Prozent) das Spitzenergebnis. Die Grünen sind jedoch ebenso wie Christina Müller-Matysiak von der VGG nur mit einem Sitz im Ortsrat. Wer Ortsbürgermeister wird, bleibt spannend.

In der Wennigser Mark ist eine weitere Amtsperiode des bisherigen Ortsbürgermeister Holger Dorl weitgehend sicher. Der Sozialdemokrat erzielte mit 338 Stimmen (30,4 Prozent) das beste Ergebnis, die SPD holte sich drei Sitze, die CDU nur zwei.

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