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Ortsrat will Optionen für Baugebiete sichern

Wennigsen/Degersen Ortsrat will Optionen für Baugebiete sichern

Der Ortsrat Degersen setzt weiter auf einen Abstand von 100 Metern zwischen der Ortsgrenze und dem Landschaftsschutzgebiet Calenberger Börde. Damit wollen sich die Kommunalpolitiker Optionen für neue Baugebiete erhalten - und stellen sich gegen Pläne, das Schutzgebiet bis an den Ortsrand zu verschieben.

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Der Ortsrat Degersen sieht die Ackerflächen rund um das Hotel-Restaurant Möllerburg als ein mögliches Baugebiet an.

Quelle: Carsten Fricke

Degersen. "Die Regionsversammlung sollte uns dringend diese 100 Meter lassen, um die Flächen langfristig für eine Wohnbebauung offen zu halten", sagte Ortsbürgermeister Walter Rasch. Ohne die Gemeinde zu informieren, hatte die rot-grüne Mehrheit der Regionsversammlung beantragt, das Landschaftsschutzgebiet Calenberger Börde direkt bis an den Ortsrand von Degersen auszuweiten - sehr zum Verdruss der Kommunalpolitiker.

In einem einstündigen Gespräch mit Bürgermeister Christoph Meineke, Regionsumweltdezernent Axel Priebs und einigen Mitgliedern der Regionsversammlung hatten die Ortsratsmitglieder vor einer Woche ihre Position verdeutlicht. Die Regionspolitiker hätten daraufhin durchaus noch Beratungsbedarf gesehen, betonte Rasch. "Nun warten wir in aller Ruhe auf die Entscheidung der Regionsversammlung", sagte er.

Grundsätzlich empfahl der Ortsrat, zunächst innerörtliche Baulücken zu schließen, bevor neue Baugebiete am Ortsrand ausgewiesen werden. An erster Stelle komme dafür eine Fläche für bis zu 40 mögliche Grundstücke an der Kampstraße und Niedernfeldstraße in Betracht. Weiterhin sei auch eine Wohnbebauung auf dem Ackerland rund um die Möllerburg denkbar. Darüber müsse aber zunächst mit dem Eigentümer der Fläche gesprochen werden, betonte Rasch. Erst an dritter Stelle sei dann ein Baugebiet am nordöstlichen Ortsrand sinnvoll. Zusätzlich brachte der Ortsbürgermeister noch ein viertes denkbares Baugebiet am Ortsausgang in Richtung Redderse gegenüber dem Sportplatz ins Gespräch.

Von Carsten Fricke

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