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Ortsrat: Kein Tempo 30 vor Bredenbecker Kita

Bredenbeck Ortsrat: Kein Tempo 30 vor Bredenbecker Kita

Der Ortsrat Bredenbeck ist gegen eine Tempo-30-Zone vor dem Kindergarten an der Wennigser Straße, weil sonst vielleicht die Ampel an der Ortsdurchfahrt weg käme. "Das wollen wir nicht riskieren", argumentierte Ortsbürgermeister Heiko Farwig in der Ortsratssitzung.

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Der Bredenbecker Ortsrat ist gegen eine Tempo-30-Zone vor dem Kindergarten an der Wennigser Straße, weil sonst vielleicht die Ampel an der Ortsdurchfahrt abgebaut würde.

Quelle: Bernd Wüstneck

Bredenbeck. Tempo 30 wird vor Kindergärten, Schulen Krankenhäusern und Altenheimen zur Regel. Dies hat der Bundesrat in Berlin kürzlich beschlossen. Eine richtige und wichtige Entscheidung, finden auch die Bredenbecker. Dennoch wollen sie kein verschärftes Tempolimit auf der Hauptverkehrsstraße vor ihrem Kindergarten einführen, weil dann mitunter die Fußgängerampel ausgeschaltet werden würde, wie es die Straßenverkehrsordnung in 30er Zonen verlangt.

"Ich würde eher auf Tempo 30 verzichten, als diese Ampel aufzugeben", sagte Marianne Kügler (CDU) und war sich darin mit den anderen Ortsratsmitgliedern einig. Wegen der parkenden Autos könne man dort zwischen 8 und 14 Uhr ohnehin nur langsam fahren, bestätigte ein Anwohner. Kritisch sei es aus seiner Sicht allerdings früh morgens und spät abends, wenn viele Fahrzeuge auf der Ortsdurchfahrt deutlich schneller als 50 Stundenkilometer unterwegs seien. Der Ortsrat sieht dieses Problem auch und bittet die Gemeinde, eine Messstelle in Höhe des Kindergartens an der Ecke Schulstraße/Wennigser Straße einzurichten. Das Tempo sollte vor 7 Uhr und nach 18 Uhr kontrolliert werden.

Bushaltestelle nach Springe ändern?

Der Ortsrat setzt sich dafür ein, dass die Buslinie 382 nach Springe künftig an der neu ausgebauten Haltestelle am Denkmal hält. An dem kleinen Ableger, wo der Bus momentan stoppt, sei der Fußweg sehr schmal. Und wenn dort viele Schüler warten, werde es eng und es käme oft zu kritischen Situationen. "Wir werden der Region vorschlagen, die Linie 382 zu ändern", sagte Ortsbürgermeister Heiko Farwig. Scheitern könnte der Antrag allerdings, wenn die Busse schlichtweg nicht um das Denkmal herumfahren können. Die Langbusse haben einen relativ großen Wendekreis. "Das muss Regiobus testen", so Farwig.

Neues Wartehäuschen am Weinberg

Das Höhenniveau der Haltestelle wurde im Zuge des Straßenausbaus bereits angepasst. Nun soll die Bushaltestelle am Weinberg noch ein neues Wartehäuschen und drei Fahrradbügel bekommen. Die Region bezahlt auch ein taktiles Blindenleitsystem mit Rillen im Boden.

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