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Perspektiven für Brachflächen

Gehrden/Wennigsen Perspektiven für Brachflächen

Geld für Gewerbebrachen: Die Region Hannover will den Kommunen helfen, das seit 2008 leerstehende Vorwerk-Gelände in Gehrden und die Polizeischule in der Wennigser Mark zu reaktivieren. Im Gespräch sind sowohl Wohn- als auch Gewerbeflächen.

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Wennigsens Bürgermeister Meineke wünscht sich auf dem Brach liegenden Gelände der Polizeischule eine Wohnbebauung.

Quelle: Archiv

Wennigsen. Das Vorwerk-Gelände und die Polizeischule gehören zu sechs ausgewählten Pilotprojekten, die die Region mit Gutachten oder Planungskonzepten unterstützen will. Es soll geprüft werden, inwieweit die Areale als Wohnflächen, für Handwerk oder Einzelhandel genutzt werden können.

Gehrdens Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg begrüßt die Initiative der Region. Es bestehe dadurch die Möglichkeit, umfassend das sechs Hektar große Vorwerk-Gelände zu untersuchen und unterschiedliche Perspektiven zu erarbeiten. Seit Jahren schon steht die Stadt im Kontakt mit dem Eigentümer, um mit ihm ein gemeinsames Nutzungskonzept für das weitgehend brachliegende Gelände finden. Bislang erfolglos. Middelberg hofft, dass das Projekt einem Brückenschlag zwischen Besitzer und Stadt dient - Wunsch wäre eine Wohnbebauung.

Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke will nicht zu viel erwarten. Seit 2008 versucht das Land, das 5,3 Hektar große Gelände der Polizeischule in der Wennigser Mark zu verkaufen. Interessenten gab es schon viele. Momentan läuft ein Bieterverfahren. Kaufpreis: Rund 800 000 Euro sind angesetzt. Im September, so Meineke, solle es Klarheit darüber geben, wer die Fläche kauft und möglicherweise erschließt. Die Gemeinde ist dann für die Bauleitplanung zuständig und wünscht sich ein Baugebiet mit Eigentumsgrundstücken für Ein- und Mehrfamilienhäusern. Meineke wird deutlich: „Sollte es keine kurzfristige Lösung für die Polizeischule geben, sehe ich keine Entwicklungsmöglichkeit mehr für das Gelände.“

Von Jennifer Krebs und Dirk Wirausky

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Von Redakteur Sarah Dettmer

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