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Polizei beendet Facebook-Party

Wennigsen Polizei beendet Facebook-Party

Die Polizei hat am Freitagabend in Wennigsen ein Treffen von rund 300 Jugendlichen beendet. Zu der Veranstaltung eingeladen worden war im sozialen Netzwerk Facebook – wer aber die Nachricht ins Netz gestellt hat, ist noch unklar.

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Eine Facebook-Party hat in Wennigsen zu einem Polizeieinsatz geführt.

Quelle: Bernhard Herrmann

Wennigsen. Dem Internetaufruf entsprechend versammelten sich die Jugendlichen an einer Bushaltestelle vor der Gesamtschule Wennigsen. Angekündigt hatten sich angeblich 4000.

Besorgte Eltern, die von der Facebook-Party erfuhren, alarmierten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, packten die meisten der Jugendlichen freiwillig ihre Sachen und gingen nach Hause. Die Polizei nahm die Personalien von insgesamt 82 meist minderjährigen Partybesuchern auf, die weitgehend friedlich geblieben waren. Auf dem Vorplatz der Schule entdeckten die Ermittler Glasscherben und einen demolierten Stuhl. Das Möbelstück gehörte zum Inventar der Sporthalle der Schule, die am Abend noch geöffnet war. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

Vor gut einer Woche war im niederländischen Haren eine sogenannte Facebook-Party eskaliert. 3000 Jugendliche waren einer Interneteinladung in das 18.000-Einwohner-Städtchen gefolgt. Einige von ihnen randalierten in den Straßen, brachen Geschäfte auf und demolierten Straßenlaternen und Verkehrsschilder. 600 Polizisten mussten schließlich eingreifen. Es gab 30 Verletzte und ebenso viele Festnahmen. Im Fall der Wennigser Facebook-Party versucht die Polizei, den Verfasser der Einladung ausfindig zu machen. „Wir prüfen, ob er oder sie möglicherweise die Kosten für den Polizeieinsatz tragen muss“, sagt Behördensprecher Thorsten Schiewe.

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Mehrere Randalierer haben sich nach den Krawallen bei einer Facebook-Party im niederländischen Haren freiwillig bei der Polizei gemeldet. Die genaue Zahl konnte die Polizei am Sonntag noch nicht nennen.

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