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Ja, das war Mozart 
- aber so ganz anders

Wennigsen Ja, das war Mozart 
- aber so ganz anders

Vier junge Franzosen - alle in den Zwanzigern - haben die Zuhörer im ausverkaufen Klostersaal begeistert. Das Quatuor Arod war zu Gast. Das Quartett hatte kürzlich beim ARD-Klassikwettbewerb in München für Furore gesorgt und von der Jury den ersten Preis zugesprochen bekommen.

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Preisgekrönte Musik im Wennigser Kloster: Quatuor Arod mit Jordan Victoria (von links), Alexandre Vu, Corentin Apparailly und Samy Rachid.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Wennigsen. Nomen est omen. Benannt haben sich die vier Künstler nach einem jungen, feurigen Pferd (Arod) aus dem Roman "Herr der Ringe". Ein Symbol für den gemeinsamen abenteuerlichen Weg des Musizierens ohne Zaumzeug und Sattel.

Das Publikum horchte bereits bei den ersten Klängen von Mozarts Streichquartett Nr. 14 auf. Ja, das war Mozart. Aber so ganz anders. Beeindruckend und gekonnt neu - in der Interpretation, im Aufeinanderhören und im Zusammenspiel der Musizierenden. Ganz anders dann: Bartóks drittes Streichquartett. Kühl und kopfig in der Stimmung: der erste Teil. Dann der glutvolle zweite Teil.

Nach der Pause: Bartholdys Streichquartett Nr. 2 in a-Moll. Der kraftvolle und ebenso feinsinnige Spannungsbogen wurde durchgehalten. Der Abschluss wurde ein emotionaler Höhepunkt. Mit einfühlsamer Feinheit und herausragendem Können in Gestaltung und Darbietung beendeten die Musiker das Streichquartett so, dass ein Moment der ergriffenen Stille entstand. Nach diesem Innehalten aber dankte das Publikum mit donnerndem Applaus.

Von Irmgard Gums

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