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Radfahrer sollen in Argestorf auf die Straße

Argestorf Radfahrer sollen in Argestorf auf die Straße

Radfahrer sollen in Argestorf künftig vom Fußweg auf die Straße geleitet werden - doch dagegen protestiert der Ortsrat und hält das für höchst bedenklich. Nur geübte Radfahrer würden es schaffen, vorsichtig in die Fahrbahn einzufädeln, befürchtet Ortsratsmitglied Jörn Ausgburg.

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An der Argestorfer Ortsdurchfahrt haben sich bereits einige kleine Unfälle ereignet - der Gehweg soll daher weiterhin von Radfahrern genutzt werden.

Quelle: Jennifer Krebs

Argestorf. Der ADFC hatte vorgeschlagen, die Radfahrer über eine schraffierte Fläche am Ende des Radweges auf die Calenberger Straße zu führen. Damit sind aber weder Polizei noch Straßenmeisterei einverstanden, weil sich gegenüber gleich die Einmündung der Straße Im Winkel befindet. Gefährliche Situationen seien vorprogrammiert, meint der Ortsrat und sorgt sich in erster Linie um die Kinder und Grundschüler, die noch nicht so sicher auf dem Fahrrad unterwegs seien.

Die Krux: Radfahrer gehören eigentlich auf die Fahrbahn und sollen innerorts nur an besonders gefährlichen Stellen einen Radweg benutzen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht bereits vor einigen Jahren entschieden. Radfahrer sind nur noch dort verpflichtet, Radwege zu benutzen, wo das Fahren auf der Straße für sie eine "konkrete Gefahr" bedeutet, weil der Verkehr zu hoch ist - wie zum Beispiel an der Landstraße zwischen Argestorf und Wennigsen.

Für zahlreiche bestehende Radwege, insbesondere innerhalb der Orte, wurde mit dem höchstrichterlichen Urteil die Benutzungspflicht aufgehoben. Auch der Gehweg an der Ortsdurchfahrt in Argestorf hat deswegen ein neues Schild bekommen. Radfahrer dürfen ihn nach wie vor benutzen - "und das muss auch auf jeden Fall so bleiben", sagte Ortsbürgermeisterin Sonja Schwarze. Weil es die ersten kleinen Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern bereits gegeben hat, bitte der Ortsrat die Gemeinde, den schmalen holprigen Gehweg an der Calenberger Straße nicht erst 2019 zu reparieren, wie vorgesehen. Mit dem ADFC will sich der Ortsrat noch einmal zusammensetzen.

Argestorf soll einen Spielplatz bekommen

Der Ortsrat unterstützt das Jugendparlament, das sich für einen Spielplatz in Argestorf starkmacht. In allen Ortsteilen gibt es einen - "nur hier nicht", bedauert Jana Runge. Die nächstgelegenen Spielplätze in Wennigsen und Bredenbeck seien mindestens zwei Kilometer entfernt. Bereits im alten Rat hatten die Jugendlichen einen Antrag eingebracht, der bislang aber lediglich in die Fachausschüsse verwiesen wurde. Aus Sicht des Jugendparlaments käme vielleicht das Grundstück hinter dem ehemaligen Gemeindehaus an der Lübecker Straße für einen Spielplatz infrage. Diese verpachtete Wiese gehört der Gemeinde. Ideal wäre ein Spielplatz dicht am Gerätehaus, weil sich dort auch die Jugendfeuerwehr trifft. Das Gelände ist aber zu klein. Ortsratsmitglied Jörn Augsburg könnte sich auch einen multifunktionalen Platz vorstellen.

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Von Redakteur Jennifer Krebs

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