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Radweg: Hilfe soll vom Land kommen

Wennigsen Radweg: Hilfe soll vom Land kommen

Eine große Gruppe hat am Mittwoch den maroden Radweg in Wennigser Mark begutachtet. Mit dabei waren Mitglieder des ADFC Wennigsen/Barsinghausen, des Ortsrates Wennigser Mark sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Kügler und der CDU-Landtagskandidat Torsten Luhm.

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Die Gruppe begutachtet den maroden Radweg in Wennigser Mark.

Quelle: Oehlschläger

Wennigser Mark. Sie alle waren sich einig: Es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Situation für Radfahrer sei im Ortsgebiet und darüber hinaus in Richtung Egestorf überaus gefährlich.

"Der Radweg ist in einem desolaten Zustand", machte Ingo Laskowski, Sprecher des ADFC Wennigsen/Barsinghausen deutlich. Eigentlich hatte er auch noch Vertreter von der Straßenmeisterei Wennigsen, dem Niedersächsischen Verkehrsministerium sowie der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Region Hannover eingeladen. Da diese jedoch terminlich verhindert seien, hätten sie nicht kommen können, sagte Laskowski. Doch er bleibt hartnäckig: Noch vor dem Treffen habe er Fotos vom Zustand des Radweges ausgedruckt, die er den abkömmlichen Vertretern zukommen lassen wolle.

Märker machen beständig Druck

Bei einer Bestandserfassung hatte das Land Niedersachsen bereits geurteilt: Der Radweg in Wennigser Mark ist in einem untragbaren Zustand. Da allerdings insgesamt etwa 900 Kilometer des Radwegenetztes in ganz Niedersachsen derzeit marode seien, müsse vielerorts nachgebessert werden. Nun wollen die Märker den Druck auf das Land erhöhen, damit etwas im Ort geschieht. Immerhin würde die etwa 720 Meter lange Strecke rege genutzt - von Schülern, Berufspendlern und Senioren gleichermaßen.

Auch Hildegard Trierweiler aus Wennigser Mark ist täglich mit dem Rad unterwegs. "Das geht eigentlich gar nicht", beurteilt sie die Beschaffenheit der Fahrbahn in Richtung Egestorf. Immer wieder müsste sie tiefe Löcher umfahren. "Besonders schwierig ist es, wenn Fußgänger dazu kommen", sagt die 71-Jährige. Sie hofft, dass schnell etwas geschieht: "Also ich möchte das noch erleben."

Ein Brief ans Ministerium

Da der Radweg in Richtung Wennigsen inzwischen besser ausgebaut sei, nähmen viele Märker nun leider den längeren Weg zum Bahnhof in Wennigsen auf sich, als im nähergelegenen Egestorf in die S-Bahn zu steigen, berichtet Ortsbürgermeister Holger Dorl. "Ich hatte gehofft, der Radweg würde im Zuge von Baumaßnahmen der Telekom gleich mitgemacht werden", sagte er. Das sei aber leider nicht passiert. Auch wenn der beanstandete Abschnitt nicht sonderlich lang sei, spiele dieser doch eine wichtige Rolle für die Märker. Auch dürfe man die Fußgänger nicht vergessen, die den Weg ebenfalls nutzten, ergänzte Wennigsens stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Kügler.

Einen Lösungsvorschlag hat derweil die Straßenmeisterei in Wennigsen an den ADFC gerichtet: Gemeinsam soll eine Prioritätenliste erstellt werden, die marode Stellen entlang der Landesstraße 391 von Weetzen bis nach Hohenbostel gewichtet. Dazu sagte auch der CDU-Landtagskandidat Thorsten Luhm seine Unterstützung zu: Ein Brief soll über das Büro der CDU-Landtagsabgeordneten Gabriela Kohlenberg an das Ministerium gelangen und den dringenden Handlungsbedarf unterstreichen. "Ich würde sagen, das ist der richtige Weg", sagte Luhm.

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Von Nils Oehlschläger

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