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Radwegsanierung: Lies-Besuch bleibt erfolglos

Wennigsen Radwegsanierung: Lies-Besuch bleibt erfolglos

Der Radweg an der L 391 zwischen Egestorf und der Wennigser Mark wird bis auf Weiteres nicht saniert. Auch ein persönlicher Besuch bei Landesverkehrsminister Olaf Lies (SPD) brachte keinen Erfolg. Die Märker sollten sich lieber an die Straßenverkehrsbehörde wenden, heißt es aus dem Ministerium.

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Dutzende Radfahrer aus der Wennigser Mark klagen seit Jahren über den Radweg der L 391.

Quelle: Sacha

Egestorf/Wennigser Mark. Diese planten die Sanierungsmaßnahmen eigenverantwortlich, heißt es in einem Schreiben, das das Verkehrsministerium an ADFC-Vorsitzenden Ingo Laskowski und Ortsbürgermeister Holger Dorl vor wenigen Tagen sandte. Daher könne das Ministerium auch keinen Einfluss auf die Prioritätenliste der Radwegesanierungen geltend machen.

In einem weiteren Schreiben vom Juli verwies das von Lies geführte Ministerium unter anderem auf fehlende finanzielle Ressourcen für eine zeitnahe Sanierung. Ein Argument, das Laskowski und Dorl nicht nachvollziehen können. „Geld ist genügend da“, sagte Dorl am Rande eines Treffens von rund 50 Fahrradfahrern aus der Wennigser Mark. Insgesamt fünf Millionen Euro sind im laufenden Landeshaushalt für die Sanierung des Radwegenetzes veranschlagt. Die Strecke zwischen der Wennigser Mark und Egestorf wurde bereits mehrfach von den zuständigen Behörden als „fahrradunfreundlich“ eingestuft. Dies trifft laut Ministerium auf insgesamt 900 Kilometer in ganz Niedersachsen zu. Da der Radweg zwischen Wennigsen und Barsinghausen jedoch nur 750 Meter lang ist, könne er das Argument fehlender Gelder nicht nachvollziehen, sagte Dorl.

Derweil vergrößert sich der Unmut der Radfahrer immer mehr. „Es gibt schlimme Radwege in der Region, aber dieser steht an der Spitze“, sagt eine Anwohnerin der Mark. Einige würden sogar statt nach Egestorf zu fahren den weitaus längeren Weg nach Wennigsen in Kauf nehmen, um dort in die S-Bahn zu steigen. Aufgeben wollen die Radfahrer allerdings nicht. „Wir werden definitiv den Kontakt zur Landesstraßenbehörde suchen“, sagte ADFC-Vorsitzender Laskowski. Zudem denken Ortsrat und ADFC über weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen nach. „Wird werden möglicherweise demnächst eine Demonstrationsfahrt organisieren“, kündigte Laskowski an.

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Schlaglöcher wie diese ziehen sich über die gesamte Strecke.

Quelle: Sacha

Von Marcel Sacha

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