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Klostergrund: Bald rollen Bagger

Wennigsen Klostergrund: Bald rollen Bagger

Es ist vollbracht: Der Rat der Gemeinde Wennigsen hat in einer zweiten Sondersitzung dem umfangreichen Vertragswerk für das Neubaugebiet Klostergrund zugestimmt – einstimmig. Noch dieses Jahr sollen die Bagger anrollen.

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Auf dieser Fläche soll Wennigsens großes Baugebiet entstehen. Der Baubeginn rückt näher.

Quelle: siegmund

Wennigsen. Am Ende ging alles ganz schnell: Nach etwa zehn Jahren Planungsarbeit und zwei Vertagungen in den vergangenen zwei Wochen gab der Rat einstimmig grünes Licht. Es war aber zu spüren, dass die zähen Beratungen ein Kraftakt waren: Kein Applaus, kein Schulterklopfen – nur FDP-Ratsherr Hans-Jürgen Herr klopfte zaghaft auf den Tisch.

Trotzdem war auch Erleichterung zu spüren: „Jetzt kann es losgehen“, sagte Bürgermeister Christoph Meineke. Die jüngst geforderte Fristverlängerung habe gute Anregungen hervorgebracht. „Der Rat hat gründlich geprüft“, lobte er. Auch Ulf-Harald Koepke vom Investor Ideal Wohnen aus Köln zeigte Verständnis für die gründliche Durchsicht des Vertragswerks zwischen der Gemeinde, der Klosterkammer als dem alten und der Projektgesellschaft Klostergrund 1 als dem neuen Investor. „Die zusätzliche Prüfungsrunde war hilfreich. Wir sind auf eine großen Konsens angewiesen“, sagte er.

Die sechs Vertragsentwürfe, ausgearbeitet vom Verwaltungsrechtler Christian von Waldthausen, sollen in Kürze unterschrieben werden. „Nach weiteren Planungen und Genehmigungsverfahren sollten bei günstiger Witterung noch in diesem Jahr die Bauarbeiten für die Erschließung beginnen, im zweiten Quartal 2017 dann der Hochbau“, sagte Koepke.

Der Investor will das rund 35 000 Quadratmeter große Gelände an der Degerser Straße in sechs Abschnitten erschließen, vermarkten und in seiner Regie auch die Häuser bauen lassen. Auf dem Areal sollen Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhäuser und in der Mitte dreigeschossige Mehrfamilienhäuser errichtet werden.

Vor der Erschließung muss jedoch noch ein mit der Region vereinbarter Sanierungsplan abgearbeitet werden. Die Asbestreste auf dem Gelände sollen ausgegraben, in einem Wall entlang der Bahntrasse vergraben sowie mit einem Geovlies und Erde abgedeckt werden. Der Sanierungsplan ist auf Wunsch des Bauausschusses verbindlich in den Erschließungsvertrag aufgenommen worden.

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