Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Ratsherr fordert eine breitere Fahrbahn

Wennigsen Ratsherr fordert eine breitere Fahrbahn

CDU-Ratsherr Ernst Herbst befürchtet Engpässe auf der Gartenstraße. Als Teil der im Mai begonnenen Sanierung soll deren Fahrbahnbreite von bisher bis zu 5,70 Meter auf 4,75 Meter reduziert werden.

Voriger Artikel
Pollähnes Werk überdauert die Zeit
Nächster Artikel
Helfer spenden Kuchen für Fahrräder

Die Gartenstraße soll nach den bisherigen Sanierungsplänen schmaler werden. Ratsherr Ernst Herbst befürchtet dadurch Engpässe, insbesondere für Feuerwehrfahrzeuge.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. Dadurch werde unter anderem eine zügige Anfahrt der Feuerwehr verhindert, meint Herbst.

In einem Dringlichkeitsantrag an den Rat der Gemeinde forderte Herbst, die Verwaltung zu ermächtigen, die Fahrbahn stellenweise auf bis zu 5,50 Meter Breite anzulegen. Sein Hauptargument: Bei der geplanten Breite von 4,75 Meter betrage der Abstand zwischen parkenden Autos auf der Südseite und fahrenden Lastwagen oder ähnlich breiten Feuerwehrfahrzeugen nur acht Zentimeter. Eine schnelle Anfahrt der Feuerwehr sei unmöglich.

Der Verweis auf den geplanten befahrbaren Gehweg helfe nicht weiter, betont Herbst. Um diesen Gehweg zum Ausweichen befahren zu können, müsste das Parken auf der Südseite weitgehend verboten werden, sodass parkende Fahrzeuge nur noch auf der Nordseite abgestellt werden dürften. Ein wechselseitiges Parken wie bisher sei wegen der schmalen Fahrbahn wohl unmöglich.

„An der Südseite würde sich dann eine schnurgerade, hindernisfreie Strecke darstellen, die bereits an der Gartenpforte beginnt“, sagt der Ratsherr. „Eine sichere Nutzung des Gehwegs wäre nicht mehr möglich“, bemängelt er.

Befürchtungen, dass sein Vorschlag Mehrkosten verursachen könnte, hält Herbst für unbegründet. Mittlerweile habe die Verwaltung festgestellt, dass zwischen einem befahrbaren Gehweg und einer breiteren Fahrbahn kein deutlicher Kostenunterschied besteht. Die Verwaltung werde bei einer Annahme des Vorschlags zudem lediglich ermächtigt, stellenweise eine breitere Fahrbahn anzulegen. „Sollten die Mehrkosten, falls sie denn überhaupt entstehen, unverhältnismäßig werden, muss die Verwaltung die Fahrbahnbreite nicht ändern“, betont Herbst.

Der Rat ließ den Dringlichkeitsantrag, für den eine Zweidrittelmehrheit nötig ist, bei 15 Ja- und sechs Nein-Stimmen sowie fünf Enthaltungen jedoch nicht zu. „Es erstaunt mich, dass die Bereitschaft zur Diskussion nicht in ausreichendem Maße vorhanden war“, sagt Herbst.

Er will den Antrag nun in einer späteren Sitzung auf die Tagesordnung bringen. „Die Frage ist ja grundsätzlich zu lösen, wie die Gemeinde künftig bei Sanierungen an die Straßenbreite herangeht“, sagt Herbst.

Von Carsten Fricke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sksno3d82g19r3wgge0
Fast ein kompletter Neustart in Sorsum

Fotostrecke Wennigsen: Fast ein kompletter Neustart in Sorsum

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de