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Region gibt Geld für Skate- und BMX-Anlage

Wennigsen Region gibt Geld für Skate- und BMX-Anlage

Die Region Hannover gewährt der Gemeinde Wennigsen für den Bau einer Skate- und BMX-Anlage am Bröhnweg einen Zuschuss von maximal 49.520 Euro für die rund 124.000 Euro teure Anlage. Bürgermeister Christoph Meineke will nun während des Winters die Planung erstellen lassen.

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Die Aussichten für eine Skate- und BMX-Anlage am Bröhnweg sind gut. Die Region hat einen Baukostenzuschuss zugesagt.

Quelle: Frank Oheim

Wennigsen. Der Förderantrag der Gemeinde ist am Donnerstag im Ausschuss für Regionsplanung und Naherholung der Region Hannover positiv beschieden worden. Der Zuschuss von fast 50.000 Euro wird gewährt, weil die Region darin eine Aufwertung des Erlebnisweges am Bröhnweg sieht. Er verbindet den S-Bahnhaltepunkt Wennigsen mit dem Deisterrand und schafft laut Region einen abwechslungsreichen Zugang zum Erholungsgebiet Deister.

Der Weg wurde in den 1990er Jahren konzipiert und verläuft entlang des Mühlenbachs vorbei an der Wassermühle am Heimatmuseum, zum Wasserpark  und von dort zu den  Wasserrädern, den Wassertretstellen und den Deisterquellen. Auch der Deisterkreisel und die Route drei der Fahrradregion Hannover kreuzen den Erlebnisweg. Ebenso sind die Mountainbike-Strecken vom Erlebnisweg aus gut zu erreichen.

Wegen der hohen Erlebnisdichte in dem Bereich sieht die Region in der geplanten Skate- und BMX-Anlage "eine sinnvolle, auf jüngere Zielgruppen ausgerichtete Ergänzung und qualitative Aufwertung der Erholungsinfrastruktur und -angebote sowohl im Deister als auch am Bröhnweg". Die Anlage entspreche den Handlungsschwerpunkten des Regionalen Naherholungsprogramms 2016, zukünftig mehr Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zu entwickeln und Trendsportarten verstärkt zu berücksichtigen. Wegen dieser positiven Aspekte fließt nun Geld nach Wennigsen.

Bürgermeister Christoph Meineke freut sich. Sobald ihm "der Fördermittelbescheid schwarz auf weiß vorliegt", soll die Detailplanung der Anlage mit den Jugendlichen beginnen. Das soll in den Wintermonaten geschehen. Die Gemeinde konnte keine Planung in Auftrag geben, so lange der Förderantrag nicht entschieden war.

Wann genau die Anlage gebaut werden kann - das Vorhaben zieht sich seit Jahren hin - lässt Meineke offen. Auf dem geplanten Areal müssten vorher noch archäologische Untersuchungen vorgenommen werden. Das habe die Region bereits im Bebauungsplanverfahren für die Skateanlage signalisiert.

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