Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Orgelklänge wie in den guten alten Zeiten

Holtensen Orgelklänge wie in den guten alten Zeiten

In der Kirche in Holtensen geht die Renovierung der historischen Orgel in die Abschlussphase. Künftig soll es wieder klingen wie früher: Die 1887 gebaute Orgel wurde in den fünfziger Jahren für eine barocke Klangfarbe ummoduliert. Jetzt ist wieder Romantik angesagt – dank vieler Spenden.

Voriger Artikel
Experimente lassen Kinder aufhorchen
Nächster Artikel
Termin für das Freischießen 2017 steht fest

Arbeitsbesuch: Eckhard Lobisch (von links), Pastor Marcus Lüdde, Georg Schloetmann, Wolfgang Westphal, Walter Rasch, Alfred Staats und Anke Harmening unterhalten sich in der Holtenser Kirche auf der Empore über den Stand der Orgelrenovierung.

Quelle: Ingo .Rodriguez

Holtensen. Das sind ja ganz neue Töne: Die Arbeiten in der Holtenser Kirche neigen sich zwar langsam dem Ende zu – aber offenbar ist es für die Experten eine entscheidende Phase: „Jetzt wird die Orgel klanglich neu gestaltet und intoniert“, sagt Wolfgang Westphal, der Orgelsachverständige der evangelischen Landeskirche.

Westphal arbeitet gemeinsam mit den Orgelbaumeister Georg Schloetmann und Mitarbeiter Eckhard Lobisch auf der Empore. Mit der ersten Instandsetzung und Renovierung des Instruments seit 1992 sind die drei Fachmänner nahezu fertig – nur die Rückführung zur alten Klangfarbe dauert noch an. „Danach ist es im ganzen Kirchenkreis die einzige romantische Orgel , die in das ursprüngliche Klangbild zurück versetzt wurde“, sagt der Sachverständige Westphal.

Die Kirchengemeinde Holtensen-Bredenbeck investiert rund 28 000 Euro in die Restaurierung. Möglich ist das aber nur, weil sich an der Finanzierung viele Spender beteiligt haben. Etwa die Hälfte der Umbau- und Sanierungskosten haben die Gemeindemitglieder selbst zusammen gesammelt. „Über Jahre, bei Kollekten oder als Geschenkersatz bei Goldenen Hochzeiten“, sagt der Kirchenvorstandsvorsitzende Alfred Staats. Von der Klosterkammer und der Landeskirche habe es ebenfalls Zuschüsse gegeben.

Gestern brachten Walter Rasch und Anke Harmening von der Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen eine weitere Spende in Höhe von 5500 Euro vorbei – 500 Euro vom Geldinstitut und 5000 Euro von der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. Bei einem kleinen Orgel-Exkurs der Fachmänner erfuhren Rasch und Harmening auch: Die neuen Klänge der restaurierten Heinrich-Röver-Orgel werden am 15. April um 18 Uhr bei einem feierlichen Kirchenkonzert vom Sachverständigen Westphal und Kreiskantor Christian Windhorst zum ersten Mal vor Publikum intoniert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sp6s60krn71anqdkk5w
Abschied mit ein bisschen Verspätung

Fotostrecke Wennigsen: Abschied mit ein bisschen Verspätung

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de