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Wasserräder stellen neue Rekorde auf

Wennigsen Wasserräder stellen neue Rekorde auf

Weiterer Besucheranstieg, viele Spenden, hohe Verkaufserlöse, bewilligte Fördergelder und Anerkennung von allen Seiten: An den Wennigser Wasserrädern ist am Sonntag eine Rekordsaison beendet worden. Die Abschlussaktion lockte noch einmal zahlreiche Besucher an. Die Bastler sind rundum zufrieden.

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Saisonende: Bei der Abschlussveranstaltung werden die Wasserräder kurz vor ihrem Rücktransport ins Winterquartier noch einmal von zahlreichen Besuchern bestaunt.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Nun ist es also schon wieder vorbei. Für die Bastlergemeinschaft der Wasserräder gibt es in den nächsten Tagen aber noch einmal viel zu tun. "Am Donnerstag und Freitag bauen wir die 21 Modelle wieder ab und transportieren sie ins Winterquartier", sagte der Vorsitzende Arthur Fechner bei der Abschlussaktion an der Feldbergquelle im Deister.

Doch bevor die Miniaturwelten in der Werkstatt des gemeinnützigen Vereins zur Pflege der Wasserräder für die nächste Saison wieder auf Vordermann gebracht werden, lockten sie zum Saisonabschluss noch einmal etliche Besucher an. Sabine Schütte aus Ronnenberg war vormittags mit ihrem Mann Klaus und Enkelkind Sam schon kurz nach dem Veranstaltungsbeginn angekommen. "Wir sind vom Parkplatz am Waldkater etwa 45 Minuten hoch spaziert", sagte Schütte. Schon als Kind sei sie regelmäßig zu den Wasserrädern mit genommen worden.

Die Abschlussveranstaltung lieferte einen weiteren Beweis: Die Wasserräder sind Wennigsens meist besuchte Touristenattraktion. Genau 60 Jahre nach dem Aufbau der ersten wasserbetriebenen Mühlenmodelle ist die Anlage bekannter und beliebter denn je. Jahr für Jahr locken die Wasserräder zwischen April und Oktober etwa 30 000 Ausflügler in den Deister. "Aber in dieser Saison haben wir trotz des schlechten Wetters einen noch größeren Andrang erlebt", zog der Vorsitzende der zurzeit 17 aktiven Bastler ein positives Fazit. Er berichtete: "Wir sind regelmäßig in der Woche an der Anlage, um die Modelle zu warten." Dabei seien deutlich mehr Besucher beobachtet worden als in den Vorjahren.

Die Bastler sind sich einig: Die Wasserräder hätten auch wegen der Aktionen und Feste anlässlich des 60-jährigen Bestehens in der abgelaufenen Saison einen noch höheren Bekanntheitsgrad erreicht.  "Wir haben erfolgreich die Werbetrommel gerührt", sagte der stellvertretende Vorsitzende Thomas Bellok. Auf der überarbeiteten Internetseite seien zwischen April und Oktober rund 50 000 Zugriffe registriert worden. "Das sind etwa 30 000 Online-Besucher mehr als sonst in einem ganzen Jahr", sagte Bellok.

Der Vorstand ist auch von der großen Unterstützung für die ehrenamtliche Arbeit überwältigt. "Die Spenden der Besucher und die Verkaufserlöse bei den Festen haben es uns möglich gemacht, einen Bausatz für einen Drei-D-Drucker anzuschaffen", sagt der Vorsitzende.  Damit sollen künftig Figuren zur Dekoration der Modelle produziert werden. Außerdem habe der Bereich Naherholung der Region Hannover Fördergelder für neues Werkzeug und für den Neubau von Modellen bewilligt. Ein weiterer Förderantrag laufe noch. "Wir benötigen Geld für den Bau einer neuen Schutzhütte und die Sanierung der Treppen und Geländer rund um die Wasserräder", sagte Fechner. Er hatte sich schon zu Saisonbeginn vor allem über eine Geste der Klosterkammer gefreut. "Wir haben nach all den Jahren einen Gestattungsvertrag für die kostenlose Nutzung des Geländes erhalten", sagte Fechner.

Die Erfolgsbilanz und die Rekordwerte hatten die Bastler veranlasst zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte als Dank kurz vor dem Abbau der Modelle eine Abschlussveranstaltung anzubieten - mit kostenlosen Führungen und Gesprächen über die Geschichte einzelner Wasserräder und mit Kinderaktionen. Die Grundlage ihres Erfolges haben die Bastler auch nicht vergessen: "Für die ehrenamtliche Instandhaltung der Wasserräder können wir immer zusätzliche Helfer gebrauchen", sagte Fechner.

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Fotostrecke Wennigsen: Wasserräder stellen neue Rekorde auf

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