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Schließt Netto Ende des Jahres?
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Bredenbeck Schließt Netto Ende des Jahres?

Ist der Einzelhandel in Bredenbeck in Gefahr, wenn die Magneten nicht mehr da sind? Die Gemeinde will Netto unbedingt im Ort halten und sucht nach Möglichkeiten, damit sich der Markt dort vergrößern kann.

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Bredenbeck hat einen guten Branchenmix zu bieten. Der Wirtschaftsförderer will, dass das so bleibt.

Quelle: Jennifer Krebs

Wennigsen. Das Unternehmen scheint sich hingegen längst anders entschieden zu haben. Netto habe ihr mitgeteilt, den Markt zum 31. Dezember aufgeben zu wollen, sollte das Unternehmen nicht 2014, spätestens 2015 am Ortsrand zu Holtensen bauen dürfen, sagte CDU-Frau Marianne Kügler.

Wirtschaftsförderer Christian Mainka will verhindern, dass Netto aus dem Ortskern weggeht. Er sieht Abhängigkeiten: „Netto und NP sind die Frequenzbringer. Die kleineren Geschäfte drumherum brauchen diese Ankerpunkte.“ Bredenbeck ist ein positives Beispiel im ländlichen Raum, was die Grundversorgung für die Einwohner angeht. In einem Umkreis von nur wenigen Hundert Metern befinden sich Frisör, Bäcker, Fleischer, Apotheke, Blumengeschäft, Banken und Reisebüro. NP könne die Kaufkraftverluste nicht auffangen, sollte Netto aus dem Ortskern weggehen, sagt Mainka. Die anderen Geschäfte würden dann auch anfangen zu straucheln.

Mainka ist sich mit der Politik einig, den Ortskern stärken zu wollen. Wo er innerörtlich geeignete Flächen sieht, die für Netto entwickelt werden könnten, will Mainka noch nicht sagen. Auch die Edeka-Erweiterung an der Hauptstraße in Wennigsen sei ein langer und steiniger Weg gewesen.

Grünen-Ratsherr Norbert Bohnenstengel fand deutliche Worte: „Ich hab etwas dagegen, mich von Unternehmen erpressen zu lassen.“ Anwohner der Königsberger Straße sind dabei, eine Bürgerinitiative gegen einen Netto-Neubau zu gründen.

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