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Breitbandinternet für die Wennigser Mark?

Wennigsen Breitbandinternet für die Wennigser Mark?

Die Lösung für eine schnelle Internetverbindung in der Wennigser Mark scheint gefunden. Telekommunikationsanbieter HTP will dort noch in diesem Jahr 230 000 Euro in den Breitbandausbau investieren. Voraussetzung ist, dass mindestens 145 Märker Interesse bekunden.

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Christian Mainka (von links), Franz Blazek, Christoph Meineke und Holger Dorl sind optimistisch.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. „Ich habe keinen Zweifel, dass wir die Leute zusammenbekommen“, sagte Ortsbürgermeister Holger Dorl gestern bei der Präsentation der Pläne im Rathaus. Auch Bürgermeister Christoph Meineke und Wirtschaftsförderer Christian Mainka zeigten sich zuversichtlich. Seit Jahren setzen sich die Anwohner, Geschäftsleute, Politik und Verwaltung für schnellere Übertragungsraten in der Wennigser Mark mit 660 Haushalten ein.

Aktuell beträgt die Bandbreite oft nur 384 Kilobit pro Sekunde. „Das ist digitales Steinzeitalter“, betonte Mainka. Das Telekommunikationsunternehmen will künftig Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde anbieten. Zusätzlich zu den 230 000 Euro für die Wennigser Mark sollen 380 000 Euro in das Netz in Wennigsen sowie 190 000 Euro in Bredenbeck investiert werden, sofern genügend Anwohner interessiert sind. „Wir brauchen in Wennigsen 245, in Wennigser Mark 145 und in Bredenbeck 120 Interessenten, damit die Modernisierung wirtschaftlich ist“, sagt HTP-Chef Thomas Heitmann.

Um diese Zahlen vor Ablauf einer einjährigen Frist zu erreichen, arbeiten die Gemeinde und das Unternehmen zusammen und wollen alle Haushalte der drei Ortsteile in einem gemeinsamen Schreiben informieren. Auf einem begleitenden Antwortformular können die Anwohner unverbindlich ihr Interesse bekunden. Zudem werden die Pläne in den drei Ortsräten vorgestellt.

„Je eher die Unterschriften vorliegen, desto eher geht es baulich los“, sagte Mainka. Von den Telefon- und Internet-Hauptverteilern in Wennigsen und Bredenbeck aus würden dann neue Glasfaserkabel zu den Schaltschränken verlegt. Parallel zum Radweg zwischen Wennigsen und der Wennigser Mark komme der Einbau eines sogenannten Leerrohres hinzu. Je näher ein Hausanschluss sich an einem Schaltkasten befinde, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, eine Bandbreite von 100 Megabit pro Sekunde zu erreichen, sagt Mainka. Doch selbst in weiter entfernten Haushalten seien mit dem Ausbau Übertragungsraten von über 50 Megabit pro Sekunde möglich.

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