Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Senioren beschweren sich über Straßenzustand

Wennigsen Senioren beschweren sich über Straßenzustand

Schotter, Sand, unebene Straßen - viele Wennigser Senioren sind mit den Straßen und Wegen in der Gemeinde unzufrieden. Das zeigte sich in einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister Christoph Meineke im Corvinuszentrum, bei der viel Kritik an der aktuellen Situation geübt wurde.

Voriger Artikel
Sozialkaufhaus feiert Neueröffnung
Nächster Artikel
Feuerwehrhaus in Degersen soll Neubau werden

An der Hauptstraße wünschen sich Senioren vor dem Edeka-Markt einen Zebrastreifen - doch der ist laut Bürgermeister Christoph Meineke in einer Tempo-30-Zone unzulässig.

Quelle: Nils Oehlschläger

Wennigsen. Besonders betont wurde die Situation an der Hauptstraße, die durch Unebenheiten und Bordsteine keineswegs barrierefrei und somit für Senioren mit Rollatoren oder Rollstuhlfahrer kaum zu bewältigen sei. Hinzu kämen in der gesamten Gemeinde zu stark abgesenkte Bordsteine an Grundstückseinfahrten, die ebenfalls ein Hindernis für viele Senioren darstellen würden.

Mehr Kontrolle forderten die Anwesenden bei Fahrradfahrern, die auf den Bürgersteigen fahren und dadurch Fußgänger behindern und bei Autos, die unbefugt auf Bürgersteigen parken, die dafür nicht vorgesehen sind. Als Beispiel wurde dafür die Wiesenstraße genannt.

Eine Wennigserin beklagte sich zudem über die Situation am Edeka-Markt an der Hauptstraße. "Ich sehe dort oft Rentner, die versuchen, über die Straße zu kommen, um noch zur Apotheke zu gehen", sagte sie, "Diese Situationen sind immer sehr gefährlich. Ein Zebrastreifen wäre dort sehr sinnvoll."

Diesem Wunsch musste Bürgermeister Christoph Meineke aber direkt eine Absage erteilen. "Das ist leider nicht möglich, da an der Stelle eine 30er-Zone ist. Dort ist es nicht möglich, einen Zebrastreifen einzurichten", sagte er. Trotzdem gab er Ausblick auf Besserung: "Es ist aber angedacht, im Zuge der Sanierung der Hauptstraße die Straße an der Stelle zu verengen, damit der Verkehr auch tatsächlich auf eine Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern gedrosselt wird."

Eine weitere Forderung, die vom ehemaligen Ortsbürgermeister aus Wennigsen, Hans-Dieter Hasenjäger kam, war ein grundsätzliches Durchfahrtverbot für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen in der Gemeinde. "Diese Fahrzeuge machen unsere Straßen kaputt und wir müssen dafür aufkommen", bemerkte Hasenjäger.

Letzter Kritikpunkt war der Zugang zum großen Klostersaal. "Wenn dort Konzerte sind, haben behinderte Menschen im Rollstuhl überhaupt keine Chance, daran teilzunehmen, weil sie den Saal nur über die Treppen erreichen können. Das ist sehr schade", sagte eine Seniorin. Meineke erklärte sich bereit, bei der Klosterkammer nachzufragen, ob der Einbau eines Aufzuges möglich sei.

Von Johanna Kruse

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6wao7o5xpw3e7xbk66k
Ute Plack geht wieder auf Entdeckertour

Fotostrecke Wennigsen: Ute Plack geht wieder auf Entdeckertour

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de