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Sportvereine suchen Herbstquartiere

Wennigsen Sportvereine suchen Herbstquartiere

Mit dem nahenden Herbstbeginn spitzt sich die Problematik wegen fehlender Hallenzeiten zu. Die Gemeindeverwaltung weist Kritik zurück, keine alternativen Räume gesucht zu haben. Vielmehr liegt den Vereinen bereits eine Liste mit möglichen Ausweichquartieren vor. Nun sollen Vorstände und Sparten die Nutzungsbedingungen prüfen.

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Land unter: Mit dem nahenden Herbstbeginn werden die Trainingsmöglichkeiten auf den Sportplätzen - wie auch kürzlich bei der SG Bredenbeck - zunehmend schlechter.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Die Temperaturen sinken, es wird früher dunkel, und die Sportler blicken besorgt auf die überbelegten Hallen. Das Problem: Es gibt nicht genügend Trainingszeiten, kein Geld für einen Neubau. Hallen in Nachbarkommunen sind gebührenpflichtig.

Ursprünglich gab es deshalb einen Notfallplan. Der Arbeitskreis Sport (AKS) hatte als Vertretung der Vereine mit der Gemeindeverwaltung eine Vereinbarung getroffen: Kleinere Gruppen sollen in Gemeinschaftshäusern und anderen Räumen Sport treiben - möglichst gebührenfrei -, um die Hallen zu entlasten. Nur: Einen neuen Belegungsplan gibt es noch nicht.

Der AKS wirft der Gemeinde vor, halbherzig nach Alternativräumen gesucht zu haben. Die Sportler vermissen die Gemeinde auch als Verhandlungspartner bei einer Gebührenbefreiung. Diese Kritik weist die Verwaltung zurück. „Wir haben eine Liste erstellt, jetzt müssen sich die Vorstände selbst um die Konditionen kümmern“, sagt der zuständige Mitarbeiter Michael Wittich. Die meisten der Räume seien in Trägerschaft von Vereinen. „Da sind wir kein Vertragspartner und können nur helfen, gleiche Gebühren auszuhandeln“, sagt er. Es laufe aber darauf hinaus, dass die Nutzung bezahlt werden muss.

Die Verwaltung sieht die Vereine in der Pflicht: Zwei Gruppen hätten sich bereits um Ausweichquartiere gekümmert. Das Feuerwehrhaus scheide aber aus: „Diese Räume benötigt die Feuerwehr im Katastrophenfall sofort.“ Bürgermeister Christoph Meineke formuliert es so: „Die Verwaltung ist nicht Makler für Sporträume, wir können nur unterstützen. Da manche Sparten aber in Dorfgemeinschaftshäusern Nutzungsentgelt zahlen müssen, sollten wir in der Gemeinde darüber nachdenken, nur noch Kinder- und Jugendsparten kostenfrei die Hallen zur Verfügung zu stellen. Sparten, die andere Räume nutzen können, sollten an Energie- und Reinigungskosten beteiligt werden.“ In Barsinghausen habe dies zu einer Entlastung geführt. Er sei für einen Dialog mit Gemeinderat und AKS in dieser Richtung offen.

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