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Klostergrund: Straßennamen mit lokalem Bezug

Wennigsen Klostergrund: Straßennamen mit lokalem Bezug

Die Straßennamen im Neubaugebiet Klostergrund sollen einen lokalen Bezug haben. Darauf haben sich die Mitglieder des Ortsrates geeinigt. Bei ihrer nächsten Sitzung am 27. September wollen sie die Namen festlegen - zuvor haben Bürger die Möglichkeit, entsprechende Vorschläge zu machen.

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Die Arbeiten für das Neubaugebiet Klostergrund laufen - Namen für die dort entstehenden Straßen können die Bürger dem Ortsrat vorschlagen.

Quelle: Björn Franz

Wennigsen. "Wir wollen die Bürger an der Suche nach den richtigen Straßennamen beteiligen", erklärte Ortsbürgermeister Jan Richard Weber (SPD), der sich ebenso wie die anderen Mitglieder des Ortsrates dafür aussprach, den insgesamt sieben im Neubaugebiet geplanten Straßen Namen zu geben, die es nicht in jeder anderen deutschen Kommune geben könnte.

Vorgeschlagen werden können sowohl Personen, die sich um Wennigsen verdient gemacht haben, als auch Orte mit lokalem Bezug. Dabei käme der Name Klostergrund ebenso in Frage, erklärte Weber, wie der vom ehemaligen Wennigser Ratsherrn Franz Blaczek ins Spiel gebrachte Vorschlag An der Petersilienburg. Er bezieht sich auf den beliebten Veranstaltungsort in der Kleingartenkolonie, die sich lange Zeit auf dem Gelände befunden hatte, auf dem derzeit die Bagger den Bau des Neubaugebiets vorbereiten.

Weitere Einschränkungen machte der Ortsrat nicht. Zwar regte Christina Müller-Matysiak an, angesichts eines Überangebot von nach Männern benannten Straßen in Wennigsen nun Frauennamen zu wählen. Doch mit diesem Vorschlag konnte sie sich ebenso nicht durchsetzen wie der eigens als Experte zur Sitzung geladene Ronnenberger Historiker Christian Alexander Waldner, der den Ortsratsmitgliedern nahe legte, die Straßen nach ehemaligen Zwangsarbeitern aus der NS-Zeit zu benennen, die in Wennigsen gestorben seien.

Waldners Vorschläge werden laut Weber ebenso in die Auswahl kommen wie alle anderen. Etwa der von Marie Wiehler, die von 1952 bis 1970 in Wennigsen als Hebamme tätig und bei der Geburt von mehr als 1800 Kindern behilflich war. Oder die von Friedrich Gleue und Friedrich Wüllner, die sich bis zu ihrem Tod für die Entwicklung der Ortschaft eingesetzt hätten. Zudem wurden unter anderem die Namen von Irmgard Hasenjäger und dem langjährigen Wirtschaftsförderer Werner Brandt und Elisabeth von Calenberg genannt.

Weitere Vorschläge können Bürger unter der E-Mail-Adresse weber.ortsrat@gmail.com an den Ortsbürgermeister schicken.

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