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Temporegelung ärgert Märker

Wennigsen Temporegelung ärgert Märker

Von 100 auf 50, zurück auf 70 und schließlich wieder 50: Die wechselnde Temporegelung vor dem Ortseingang in Wennigser Mark könnte Verkehrsteilnehmer irritieren. Ortsbürgermeister Holger Dorl fordert eine durchgängige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer.

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Im Bereich der Bushaltestelle gilt Tempo 50. Danach dürfen Autofahrer kurzzeitig auf 70 Stundenkilometer beschleunigen.

Quelle: Nils Oehlschläger

Wennigser Mark. Seit einem Jahr ist die Temporegelung auf der Landesstraße Holger Dorl ein Dorn im Auge. "Ich bin auch ein Stück weit sauer", sagt der Ortsbürgermeister von Wennigser Mark - denn trotz mehrfacher Beschwerden durch den Ortsrat habe sich nichts getan. Seit Ende des Jahres 2014 müssen Autofahrer zwischen den ersten Häusern und dem Ortsschild gleich dreimal ihre Geschwindigkeit anpassen.

Kommt ein Autofahrer aus Richtung Wennigsen in den Ort, muss er erst die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern auf 50 Kilometer pro Stunde reduzieren. In diesem Bereich liegt die Bushaltestelle Gärtnereiweg. Kurz darauf gilt erneut ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern, bevor etwa 200 Meter weiter der Ort beginnt - und erneut ein Tempo 50 gilt.

"Warum da eine partielle Geschwindigkeitsreduzierung eingebaut worden ist, erschließt sich mir überhaupt nicht", sagt Dorl. Zuvor sei in dem genannten Bereich eine durchgängige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern eingerichtet gewesen. Der Ortsrat sei zudem nicht über die Änderungen informiert worden, sagt der Ortsbürgermeister.

Die Region Hannover als untere Verkehrsbehörde weist diese Kritik zurück. "Der Ortsbürgermeister hat und wird alle Informationen bekommen, die uns zur Verfügung stehen", sagt Pressesprecher Klaus Abelmann auf Anfrage. Die Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern sei zum Schutz von Fußgängern und Fahrradfahrern, besonders im Hinblick auf die Bushaltestelle am Gärtnereiweg und die Nähe zum Ort, eingerichtet worden.

Auf Bitten des Ortsrates habe man bei einem Ortstermin im Februar mit der Polizei, der Landesstraßenbaubehörde sowie der Gemeinde Wennigsen erneut erörtert, ob eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit bis zum Ortsschild auf durchgängig 50 Kilometer pro Stunde denkbar sei. Dafür spreche nach Angaben Abelmanns der Aspekt, ein kontinuierlich fließendes Verkehrsaufkommen zu gewährleisten.

Für eine abschließende Prüfung seien Zahlen zu Verkehrsaufkommen sowie gefahrenen Geschwindigkeiten von der Landesverkehrsbehörde angefordert worden. Eine Rolle spiele dabei auch der für 2017 geplante Umbau der Bushaltestelle, der eventuell die Einrichtung einer Dunkelampel vorsieht.

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Etwa 200 Meter nach dem Tempo-70-Schild müssen Autofahrer durch das Ortsschild erneut auf Tempo 50 abbremsen.

Quelle: Nils Oehlschläger

Von Nils Oehlschläger

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