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Tschüss, bis zum nächsten Freischießen 2020

Wennigsen Tschüss, bis zum nächsten Freischießen 2020

Nach dem Fest ist vor dem Fest: Die Schützengesellschaft fürs Historische Freischießen hat sich wieder aufgelöst - bis zum nächsten Mega-Volksfest in drei Jahren.

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Es ist die letzte Amtshandlung, bevor sich die Schützengesellschaft vorerst wieder auflöste: Zwei Monate nach dem Historischen Freischießen wurde in der Pinkenburg abgerechnet.

Quelle: privat

Wennigsen. Der kommandiere General Eckhard Rogge kann sich nur wiederholen: "Alle Beteiligten haben Großartiges geleistet", sagt er. Für Rogge ist es das sechste Fest gewesen, das er als ranghöchster Offizier organisatorisch leitete - "mit einem tollen Team um mich herum", betont er. Dank gebühre den vielen Helfern am Rande, allen Gebern und Gönnern, sagt Rogge und spricht von einer phänomenalen Bereitschaft der Wennigser, das Fest - in welcher Form auch immer - zu unterstützen und dabei zu sein. 1300 Spender haben die fünf Schaffer abgeklappert, damit das Wennigser Freischießen finanziert werden kann - das grenzt an Rekord. "Finanziell stehen wir auf einem guten Fundament", bilanziert Rogge, ohne Zahlen nennen zu wollen. Es sei auf jeden Fall so viel übrig, dass für das nächste Fest 2020 neue Uniformen und Fahnen angeschafft werden können.

Es war die letzte Amtshandlung, mit der sich die Schützengesellschaft vorerst wieder auflöste: Zwei Monate nach dem Historischen Freischießen rechnete der König am Sonntag mit allen ab. Nun sind die Offiziere und Gardisten, die Ehrendamen, auch der Stabsarzt, Apotheker und Platzmajor wieder entlassen. Die Bataillonskapelle heißt wieder Feuerwehrmusikzug. Der einzige Amtierende zwischen zwei Freischießen ist der Schützenkönig. Aktuell ist das Wennigsens TSV-Chef Jürgen Stegen. Er wird das nächste Freischießen in drei Jahren einberufen. Und bis dahin repräsentative Aufgaben übernehmen. Der Schinkenklopper-Ball soll im Herbst 2019 gefeiert werden.

Vier Tage lang, vom 17. bis 20. Juni, hatte Wennigsen sein Freischießen nach historischem Vorbild gefeiert. "Es ist ein herausragendes Fest gewesen - von und für alle Wennigser und Gäste", lobt Bürgermeister Christoph Meineke. Das Freischießen sei ein Magnet für die gesamte Region Hannover. Die Umzüge und Paraden mit über 200 Gardisten sowie Kutschen und Pferden verfolgten Tausende Zuschauer.

Schützenkette und Gemeindefahne sind bis zum nächsten Freischießen sicher verwahrt im Tresor im Rathaus. Es ist ein neuer, schwerer und größerer Tresor, der – anders als der alte – mit der Wand verdübelt ist. Die original historische Schützenkette von 1858 war bei einem Einbruch ins Wennigser Rathaus im September 2012 mitsamt dem Tresor gestohlen worden. Die Täter wurden nie gefasst. Ein Wennigser Schmied fertigte ein neue Schützenkette an.

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