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Unterstützt die Region die Skateranlage?

Wennigsen Unterstützt die Region die Skateranlage?

Jetzt heißt es warten: Der Förderantrag für die lange geplante Skateranlage ist endlich vollständig bei der Region Hannover eingereicht.

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Teures Projekt: Für die Skateranlage des Jugendparlaments stehen 130.000 Euro im Haushalt. Die Hälfte könnte es von der Region zurück geben. Der Förderantrag ist gestellt.

Quelle: privat

Wennigsen. Der Förderantrag an sich sei bereits vor knapp eineinhalb Jahren gestellt worden, "nur gab es noch umfangreiche Nachforderungen seitens der Region, die wir mittlerweile abgearbeitet haben", stellt Wennigsens Wirtschaftsförderer Christian Mainka richtig. Solch ein Antrag sei halt "nicht mal so eben" zu stellen, sagt Mainka. Technische Umplanungen hätten das Verfahren zudem in die Länge gezogen. Nicht nur das B-Plan-Verfahren hing damit dran. Extra für die Skateranlage gibt es einen neuen Bebauungsplan. Es hätten auch noch etliche Fragen zur Vermessung, Entwässerung, Bodengutachten, Denkmalpflege und Beschaffenheit der Materialien geklärt werden müssen, so Mainka.

Im Rat war die Verwaltung kürzlich vom Jugendparlament gerügt worden, weil es seiner Sicht mit der Skateranlage nur schleppend voran gehe. Das Jugendparlament mache sich viel Mühe, doch seitens der Gemeinde passiere nur wenig. Den Jugendlichen geht die ganze Sache nicht schnell genug.

"Die auf den ersten Blick einfache Maßnahme ist ein komplexes Projekt und muss neben den vielen anderen Projekten des  Bauamtes wie zum Beispiel Asylunterkünfte, Erweiterung der KGS und Straßenbau zusätzlich geführt werden", betont der Wirtschaftsförderer. Den ergänzten Förderantrag hat die Gemeindeverwaltung inzwischen fristgerecht vor einigen Tagen Mitte diesen Monats bei der Region eingereicht. "Jetzt gilt es abzuwarten, da die Region das in ihren Beratungen im zuständigen Umwelt und Naherholungsausschuss behandeln muss", sagt Mainka.

Die Verwaltung schätzt die Gesamtkosten für die Skateranlage auf 130.000 Euro. Beantragt ist ein 50-prozentiger Zuschuss. 65.000 Euro könnte es also von der Region Hannover geben. Diese Fördermittel kämen aus dem Topf für Naherholung. Weitere Fördertöpfe von anderer Seite stehen der Gemeinde nicht zur Verfügung. 

Lange geplant

Die Idee für eine Skateranlage war bereits vor über zehn Jahren im Jugendparlament entstanden, seit Sommer 2013 arbeiten die Jugendlichen konkret an den Plänen. Die Anlage soll am Bröhnweg unterhalb des Elan-Parkplatzes auf einer Wiese der Gemeinde entstehen, dort, wo momentan die Sonnenblumen blühen - und genau dort, wo vor fast 40 Jahren ein Eisstadion entstehen sollte. Große Pläne. Die Eishalle sollte den südwestlichen Bereich des Großraums Hannover abdecken mit einem Einzugsbereich von 200.000 bis 300.000 Einwohnern. Weder die Kommune noch ein privater Investor riskierten am Ende eine solche Investition. Auch aus einem Hotel, das später angedacht war, wurde nichts. Nun kommt eine Piste für Skater.

Wirtschaftsförderer Christian Mainka unterstützt das Jugendparlament dabei, öffentliche Fördermittel zu akquirieren. Das Jugendparlament hilft bei der Finanzierung der Skateranlage selber mit. Bei fünf Spendenpartys und einem Weihnachtskeksverkauf kamen bisher mehrere hundert Euro zusammen. Eine Förderzusage seitens der Region wäre für das Projekt enorm wichtig. Erst dann seien größere Summen denkbar und die Jugendlichen könnten wirklich auf Sponsorensuche gehen.

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