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Verstärkung für das Standesamt

Wennigsen Verstärkung für das Standesamt

Ihre Premiere als Standesbeamtin hat Melissa Martina bereits mit Bravour gemeistert. „Ich war nervös, aber es war ein tolles Paar, das es mir leicht gemacht hat“, sagt die Gemeindeinspektorin. Weil Trauungen in Wennigsen sehr beliebt sind, unterstützt sie jetzt in der Gemeindeverwaltung das Team Standesamt.

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Neue Stellvertreterin: Zum Team Standesamt der Gemeinde Wennigsen gehört jetzt außer der hauptamtlichen Standesbeamtin Renate Piel (links) auch die Gemeindeinspektorin Melissa Martini aus dem Team Innere Organisation.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Dabei ist Martini als Verwaltungskraft der Gemeinde schon länger dabei: Seit 2010 bereits arbeitet die Gemeindeinspekteurin im Team Innere Organisation. Seit Anfang August darf sie nun aber auch offiziell Ehen schließen. „Ich habe ein zweiwöchiges Seminar in Bad Salzschlürf absolviert – beim Fachverband der Standesbeamten des Landes“, sagt Martini.

Der Grund liegt auf der Hand: Die langjährige hauptamtliche Standesbeamtin Renate Piel suchte händeringend nach Verstärkung. „Eine Kollegin ist in der Elternzeit, und deshalb hatte ich zuletzt nur noch einen Vertreter“, sagt Piel. Gerade in der Urlaubszeit sei es jedoch schwierig, die Dienste des Standesamtes mit wenig Personal aufrecht zu erhalten. „Zum Service gehören außer Trauungen ja unter anderem auch Kirchenaustritte, Namenserklärungen, Beurkundung von Sterbefällen und Geburten“, sagt Piel. Mit der nun urkundlich ernannten Standesbeamtin Martini hat sich für die 59-Jährige Piel die Situation entspannt.

Im Gegensatz zu ihrer jungen Stellvertreterin hat sie in den vergangenen 16 Jahren mehr als 1000 Trauungen vollzogen. Die langjährige frühere Ortsbrandmeisterin der Wennigser Mark ist bei einer Hochzeit von Einsatzkräften sogar schon in ihrer Feuerwehruniform als Standesbeamtin aufgetreten. „Ein Schema F gibt es nicht, jede Traurede ist individuell“, sagt Piel.

Grund für das hohe Arbeitsaufkommen ist vor allem auch die Beliebtheit des Standorts Wennigsen für standesamtliche Eheschließungen. „Im Durchschnitt zählen wir rund 70 Trauungen pro Jahr, viele Eheleute kommen auch von außerhalb“, sagt Piel. In Wennigsen kann nicht nur im Trauzimmer des Rathauses ganzjährig geheiratet werden. Auch das Heimatmuseum ist laut Piel als Standort für Eheschließungen ganzjährig sehr beliebt.

Ein besonderes Angebot sind die standesamtliche Trauungen der Gemeinde Wennigsen auf dem Widdergut in Argestorf. „Dort werden auch Freiluftzeremonien angeboten, aber nicht das gesamte Kalenderjahr über“, sagt Piel.

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Melissa Martini ist jetzt in der Gemeindeverwaltung offiziell auch als Standesbeamtin tätig.

Quelle: Ingo Rodriguez
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