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Villa Krogmann wird ein Schmuckstück

Wennigsen Villa Krogmann wird ein Schmuckstück

Das Staatliche Baumanagement lässt derzeit für 50 000 Euro die Holzfassade der über 250 Jahre alten ehemaligen Villa Krogmann sanieren. Das historische Gebäude wird vom Amtsgericht Wennigsen genutzt.

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Die Fassade der Villa Krogmann wird saniert.

Quelle: Weißer

Wennigsen. Feuchtigkeit und starke Rissbildungen haben der Holzfassade in den vergangenen Jahren zugesetzt. „Die Arbeiten sind dringend notwendig“, sagt Volker Cummerwie vom zuständigen Staatlichen Baumanagement Weser-Leine in Bückeburg. „Wir hatten das Objekt schon längere Zeit im Blick. Hätte man die Sanierung weiter hinausgezögert, wären die Kosten wesentlich höher gewesen.“ Die Villa stammt aus dem Jahr 1752. Jetzt werde das Gebäude im Sinne des Denkmalschutzes saniert.

Seit etwa zwei Wochen wird an dem ortsbildprägenden Gebäude im Häuserhof, Ecke Hülsebrinkstraße, gearbeitet. Nachdem das Gerüst aufgestellt worden war, rückten Maler und Zimmerleute an. Schadhafte Holzlatten werden nun ausgetauscht, die Maler verpassen der Fassade und den Fenstern einen neuen Anstrich. „Das wird wieder ein richtiges Schmuckstück“, sagt Cummerwie, der für Mitte September mit dem Ende der Arbeiten rechnet.

Ein Fachwerkbau mit Türmchen

Zwei Baudenkmale gehören zu den Gebäuden, die vom Amtsgericht genutzt werden: die ehemalige Villa Krogmann und ein Teil eines ehemaligen Wirtschaftsgebäudes. Die Villa Krogmann ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau, der vertikal verbrettert ist. An der Ostseite befindet sich ein quadratischer Turm mit Welscher Haube, einem glockenförmig geschweiftem Dach. Im 18. Jahrhundert bildete das Gebäude den südwestlichen Eckpunkt der Ortsgrenze. Das ehemalige Amtsgericht an der Hauptstraße befindet sich in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt. Es ist auch als Baudenkmal eingestuft.

Von Sven Weißer

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