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Jetzt steigt die Vorfreude

Wennigsen Jetzt steigt die Vorfreude

In der Kleiderkammer der Wennigser Freischützen sind die Uniformen für den Schützenausmarsch in Hannover ausgegeben worden. Bei den Männern steigt die Vorfreude auf das Historisches Freischießen im Jni 2017.

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Heinrich schaper und Dorothee Göhmann in der Kleiderkammer des Historischen Freischießens

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. "Na siehste – passt doch", sagt Dietmar Gehrke. Der Wennigser ist mit seiner Uniform auf Anhieb zufrieden. Wie die meisten der rund 75 Freischützen, die am Sonntag in Hannover dabei sein wollen, blickt er schon über den Ausmarsch hinaus. "Wir stimmen uns damit auf unser Historisches Freischießen im Juni 2017 ein", meint Winfried Gehrke, Alt-Schaffer des Freischießens.

Für Heinrich Schaper, Vorsitzender des Fördervereins für das Historische Freischießen, bedeutet der Schützenausmarsch am Sonntag vor allem eins: Viel Arbeit. Unermüdlich haben Schaper sowie Dorothee Göhmann am Donnerstagabend den Mitgliedern aus der Kleiderkammer Uniformen ausgegeben. Schaper und Göhmann sorgen als Betreuer der Kleiderkammer dafür, dass sich die rund 150 Uniformen und das umfangreiche Zubehör bei beiden Anlässen sehen lassen können.

Gut sortiert und gereinigt hängen die guten Stücke in den erst vor einem Jahr bezogenen Räumen im alten Hafa-Werk. In Eigenleistung hätten die Mitglieder dort in einem großen Raum drei Wände eingezogen und damit den neuen Lagerraum geschaffen, betont Schaper. "Wir sind sehr zufrieden", sagt er.

Drei Tage Arbeit investiere er mit Dorothee Göhmann, unterstützt von deren Tochter Eva (16), mindestens in die Ausgabe und die spätere Rückgabe der Uniformen. "Kurz nach dem Ausmarsch werden sie wieder eingesammelt und am nächsten Tag in die Reinigung gebracht", erzählt der Vorsitzende. Doch auch danach sei eine gute Pflege wichtig. Bis vor 15 Jahren, bevor der Förderverein mit aktuell 220 Mitgliedern eigene Uniformen kaufte, hätten die geliehenen Kleidungsstücke zuweilen Löcher, unter anderem durch Motten, gehabt. Deshalb seien in der Kleiderkammer stets Papierstreifen gegen Motten aufgehängt und die Räume verdunkelt.

Kleinere Beschädigungen nach Ausmärschen oder Festen wie etwa abgefallene Knöpfe repariere sie selbst, berichtet Dorothee Göhmann. Größere Schäden ließen die Freischützen dagegen von den Herstellern der nach historischen Vorbildern angefertigten Uniformen beheben. Bei den Größen sei fast alles verfügbar. "Da sind auch teilweise Maßanfertigungen dabei", sagt Göhmann.

Fast alle Größen, Farben und Dienstgrade vom Gardisten bis zu den verschiedenen Stabsoffiziersrängen und Uniformen für Ehrendamen sind für den Schützenausmarsch in Hannover gefragt. Danach werden Schaper und Göhmann die meisten Uniformen wieder an sich nehmen und für nahezu ein Jahr verwahren – bis zum Historischen Freischießen vom 19. bis 21.Juni 2017.

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Von Carsten Fricke

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