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Wie leben Muslime ihren Glauben?

Wennigsen Wie leben Muslime ihren Glauben?

Kinder taufen, vor den Mahlzeiten beten und den Gottesdienst am Sonntag besuchen - das sind Rituale, die evangelische Christen kennen. Doch wie leben Muslime ihren Glauben? Anwort gibt die islamische Religionspädagogin Annett Abdel-Rahman am 26. Mai in Wennigsen.

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Superintendentin Antje Marklein (rechts) und Dorothea von Schlotheim führen die Diakoniestiftung.

Quelle: Sabine Freitag

Wennigsen. Abdel-Rahman ist islamische Religionspädagogin und unter anderem als Dozentin am Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück tätig und Mitglied des Beirats des Landes Niedersachsen für den islamischen Religionsunterricht. Eingeladen wurde sie von der Calenberger Diakoniestiftung und der Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit des Kirchenkreises Ronnenberg.

„Wir wollen mit der Veranstaltung auch Ehrenamtliche stärken, die sich für Geflüchtete einsetzen. Damit unterstreichen wir auch die Wertschätzung gegenüber dieser wichtigen diakonischen Arbeit“, sagte Superintendentin Antje Marklein als Kuratoriumsvorsitzende der Calenberger Diakoniestiftung. Einblicke in den Glaubensalltag im Islam gibt Annett Abdel-Rahman am Donnerstag, 26. Mai, ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Marien-Petri-Gemeinde.

Die Diakoniestiftung wurde 2009 gegründet und hat das Stiftungskapital von ursprünglich 125000 Euro fast verdoppelt. Mit den Erträgen werden diakonische Projekte in Gemeinden und in Einrichtungen im Kirchenkreis unterstützt, wie zum Beispiel die Jugendwerkstatt Roter Faden oder den Hospizdienst Aufgefangen.

Bis Ende Juni können Zuschussanträge stellen. „Wir können in diesem Jahr zwischen 4000 und 4500 Euro ausschütten. Das geht aber aufgrund der geringen Zinserträge nur durch Spenden, die wir für die Stiftung erhalten haben“, sagt Antje Marklein hervor. Die Stiftung sei deshalb auf kleine und große Spenden angewiesen. So hätten in der letzten Zeit auch Gemeinden gezielt Sonntagskollekten gesammelt. Diese Spenden können direkt ausgeschüttet werden und müssen nicht dem Stiftungskapital zugeführt werden.

Von Kerstin Siegmund und Sabine Freitag

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