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Waldorfschule verabschiedet ihre Zwölftklässler

Sorsum Waldorfschule verabschiedet ihre Zwölftklässler

Der Tag, an dem die Freie Waldorfschule Sorsum ihr Sommerfest feiert, ist immer auch der Tag, an dem die Zwölftklässler verabschiedet werden. Diese für die Schüler und ihre Eltern so bedeutende Wegmarke wird von der gesamten Schulgemeinschaft zelebriert.

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Die Abschlussklasse der Waldorfschule.

Quelle: Bernd Schönebaum

Sorsum. Die Entlassungszeremonie endete mit einem Ritual: Jeder Absolvent ging Hand in Hand mit seinem Patenschüler aus der 5. Klasse durch einen Blumenbogen aus dem Festsaal wie er es bei seiner Einschulung in umgekehrte Richtung getan hatte.

Die Schulgemeinschaft sang gut hörbar und melodisch mehrere Lieder in der Aula. Dann versammelten sich die Eltern der 27 jungen Erwachsenen in festlicher Robe auf der Bühne und ließen die Schulzeit ihrer Kinder Revue passieren. Manche Lehrer, so das Resümee, seien auf Echtheit geprüft worden. Der Blick der Eltern ruhe jetzt auf etwas Vertraut-Fremden: "unseren Kindern". Eine Mutter brachte es auf den Punkt: "Unsere Kinder sagen uns: 'Hallo, hier ist ein erwachsener Mensch, und das bin ich!' Was kann man sich als Eltern mehr wünschen."

Die langjährige Klassenlehrerin Patricia Drews gab ihrem Jahrgang das Motto "Was wir wollen, können wir". Sie berichtete von den verschiedenen Praktika im In- und Ausland und von den Weltklasse-Reisen. Nun schickte sie "ihre" Klasse "aus der Komfortzone Waldorfschule Sorsum, raus in die große, weite Welt". Nach der 12. Klasse werden die Jugendlichen nun mit einer Ausbildung beginnen, an der Waldorfschule in Hannover die Abiturprüfung ablegen oder an einer Berufsschule das Fachabitur machen.

Anschließend ging es nach draußen. beim Sommerfest gab es überall auf dem Schulgelände etwas zum Mitmachen und Spaß haben. Strohballen waren zu einer Burg aufgeschichtet worden. Ein Karussell aus Holzstangen und Tauen wurde unermüdlich gedreht. Es gab Dosenwerfen, Ballon-Dart und eine Edelsteinsuche im großen Sandkasten vor dem "Haus der Jüngsten", in dem die ersten beiden Klassen und der Hort untergebracht sind.

Zwischen den Bäumen beim Gartenbauhaus war eine Slackline gespannt und vor der Werkstatt wurde geschmiedet. An verschiedenen Ständen gab es Obstspieße, Crépes und Eis. Der Erlös geht in die Klassenkassen.

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Von Maike del Rio

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