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Wasserpark wird zum Urlaubsort

Wennigsen Wasserpark wird zum Urlaubsort

Das Projekt "Ferien ohen Koffer" bietet Kindern, die in den Ferien nicht verreisen und deren Eltrn in dieser Zeit arbeiten müssten, eine tägliche Betreuung bis zum Nachmittag. Das Angebot gibt es bereits seit neun Jahren.

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Ferien ohne Koffer: Planschen ist für die meisten Kinder im Wasserpark die Lieblingsbeschäftigung.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Vater und Mutter sind beide berufstätig? Urlaub bekommen die Eltern auch nicht? Und dann sind auch noch Sommerferien: Vor dem Hintergrund dieses heutzutage nicht ungewöhnlichen Szenarios hat 2006 alles angefangen mit dem Projekt „Ferien ohne Koffer“. So nennt sich das Betreuungsprogramm der Gemeinde Wennigsen. Und längst ist die tägliche Ferienfreizeit im Wasserpark der Pionierzeit entwachsen.

„Wir haben vor neun Jahren mit 15 Kindern pro Tag und zwei Wochen verlässlicher Betreuung tagsüber angefangen“, erinnert sich Jugendpfleger Mounir Abou Zaki. Mit dabei ist seitdem auch Martin Dankert aus dem Wasserpark-Betreiberverein. Er ist zudem Vorsitzender der Rettungsschwimmer in Wennigsen und hat miterlebt, wie sich das Angebot zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat. „In der ersten Woche waren es jetzt 46 Kinder pro Tag, und inzwischen wird das Programm in den ganzen Ferien angeboten“, sagt Dankert. Der Student unterstützt das Betreuungsteam in den Semesterferien ehrenamtlich, während Lehramtsstudent Kai Walker seine tägliche Mitarbeit für eine Praktikumsbescheinigung nutzt - und es sind auch viele Helfer nötig.

Der Tag im Schnelldurchlauf: 8.30 Uhr Ankunft der Kinder, 9 Uhr gemeinsames Frühstück, dann freies Spiel und Mitmachaktionen bis zum Mittagessen um 12.30 Uhr, danach weitere Angebote. Um 16 Uhr endet die Betreuungszeit. Das alles kostet für jedes Kind 12,50 Euro pro Tag, inklusive Verpflegung.

Obwohl für die meisten Kinder im Grundschulalter das Planschen im Wasser zum beliebtesten Vergnügen zählt, gibt es noch viel mehr Angebote: Klettern, Basteln, Schwimmtraining, Gesellschaftsspiele, Exkursionen im Deister und Aktionen mit dem Naturschutzbund. „Wir sind täglich auf schlechtes Wetter vorbereitet“, sagt Jugendpfleger Abou Zaki.

Die zwölfjährige Luise verbringt mit ihren Brüdern ebenfalls einige Tage im Naturbad Wasserpark. „Unsere Eltern arbeiten und sind froh, dass wir uns draußen aufhalten - nicht in der Bude“, meint sie.

Ingo Rodriguez

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