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Wegen der Falschparker wird's vorm Haus eng

Holtensen Wegen der Falschparker wird's vorm Haus eng

Familie Raukuttis aus Holtensen hat Angst um ihr Haus: Das schmucke Fachwerkgebäude im Hückedal wurde erst renoviert. Wenn gegenüber geparkt wird - noch dazu verbotenerweise - ist es auf der Straße aber so eng, dass Lastwagen und Trecker kaum noch durchkommen. Schon mehrfach wurde das Haus beschädigt.

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Ganz schon eng: Wegen des geparkten Autos kommt der Trecker kaum noch um die Kurve und berührt die Dachrinne des Fachwerkhauses. Um zu zeigen, wie eng es an dieser Stelle im Hückedal ist, wurde diese Szene fürs Foto nachgestellt.

Quelle: privat

Holtensen. Harald Raukuttis hat solche Situationen schon öfter erlebt. Ein Auto mit Anhänger steht gegenüber von seinem Fachwerkhaus auf dem unbefestigten Seitenstreifen. Ein Trecker will vorbei - kommt aber kaum noch um die Kurve und bleibt mit dem Frontlader fast an der Dachrinne hängen. Die Situation ist kein Einzelfall. Die Schäden am Haus, die durch Kollisionen mit Fahrzeugen entstanden sind, belaufen sich inzwischen auf gut 1200 Euro.

Die Raukuttis' haben es satt. Ihr Fachwerkhaus ist etwa 250 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Es bedeute viel Arbeit, um ein derart altes Gebäude in Schuss zu halten. Es sei ärgerlich und teuer, immer wieder Schäden an Fassade oder Dachrinne ausbessern zu müssen.

Eigentlich ist die Lage ganz einfach. Denn eigentlich ist das Parken an dieser Stelle gar nicht erlaubt, "weil dann nicht genug Restfahrbahnbreite bleibt", erklärt Ulrike Schubert von der Gemeindeverwaltung. Aber viele Autofahrer stellen ihre Wagen eben trotzdem dort ab.

Die Gemeinde hat das Problem bereits mit der Region erörtert. Der Ortsrat kümmert sich. Familie Raukuttis wünscht sich ein Parkverbotsschild, und die Region ordnet solche Schilder an. In diesem Fall wäre so ein Schild aber doppelt gemoppelt und werde von der Region nicht genehmigt, sagt Schubert. Denn das Parken entlang der schmalen Straße sei ja ohnehin verboten.

Das Ordnungsamt kontrolliert das Parkverbot an der Ecke Hückedal/Katzenhagen immer mal wieder, in den letzten Wochen sogar relativ häufig, sagt Schubert. Aber ausgerechnet an den Tagen, an denen kontrolliert wurde, stand dort kein Auto. Nun muss Familie Raukuttis weiter auf eine Lösung warten. So weit gehen, die Kennzeichen der Falschparker selbst aufzuschreiben, wollen die Anwohner nicht.

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Ein Schaden, der durch die Kollision mit einem Fahrzeug entstanden ist: Die Dachrinne ist eingebeult.

Quelle: privat
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