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Welche Verkehrsprojekte sind
 sehr dringend?

Wennigsen Welche Verkehrsprojekte sind
 sehr dringend?

Die Straßen, Wege und Radwege im Gemeindegebiet von Wennigsen sind nicht überall optimal. Wir haben die Parteien vor der Kommunalwahl am 11. September gefragt, welche Verkehrsprojekte sie nach der Wahl angehen wollen.

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Welche Verkehrprojekte wollen die Parteien in Wennigsen nach der Kommunalwahl angehen?

Quelle: Alexander Heinl

Wennigsen. Wilhelm Subke (SPD): "Der Zustand ist, wie in anderen Kommunen auch, nicht zu akzeptieren. Die Verwaltung hat mit dem Straßen-
deckensanierungskonzept einen wichtigen ersten Schritt getan. Akut sehen wir die Straße im Lindenfelde am dringendsten, sonst werden bei den Maßnahmen auch die Ortsräte beteiligt, so dass die Reihenfolge im Straßensanierungsprogramm immer wieder aktualisiert werden muss."

Ursula-Brigitte Veit (CDU): "Es gibt bereits eine beschlossene Dringlichkeitsliste, die zügig abzuarbeiten und immer wieder auf ihre Aktualität zu prüfen ist. Neben der Hauptstraße gibt es in allen Ortsteilen Investitionsbedarfe in die Infrastruktur."

Norbert Bohnenstengel (Bündnis 90/Die Grünen): "Bereits zum vierten Mal gehört Wennigsen 2016 zu der „fahrradaktivsten Kommune“ in der Region Hannover. Ziel der Grünen ist es, die Bedingungen für einen sicheren und attraktiven Radverkehr kontinuierlich zu verbessern, auch, um die touristische Stärkung des Wennigser Profils als Naherholungsort am Deister zu erhöhen. Überfraktionell hat der Rat 2016 ein Straßendeckenssanierungsprogramm erarbeitet, das alle zwei Jahre fortgeschrieben wird."

Hans-Jürgen Herr (FDP): "Die Straßendeckensanierung möglichst schneller vorantreiben. Die Straße Im Lindenfelde ist völlig unakzeptabel, die Hauptstraße in Wennigsen muss zumindest bis zur großen Sanierung schnell repariert werden. Gleiches gilt grundsätzlich für alle Straßen. Schnelligkeit in der Reparatur ist Trumpf, bevor die Schäden erst richtig anfangen."

Uwe Kopec (Die Piraten): "Der Ausbau der Hauptstraße in der Gemeindemitte entsprechend des bereits gestarteten Umgestaltungsprozesses, wobei eine Temporeduzierung unter 30 Stundenkilometer nicht angestrebt werden sollte."

Werner Werner (AfD): "Die Gemeindestraßen sind als Objekte der Daseinsvorsorge Teil der Verkehrsinfrastruktur und in einem ordentlichen Zustand zu halten. Vorrangig müssen die bestehenden Straßen, Wege und Radwege unterhalten werden. Wünschenswert wäre der Ausbau der Hauptstraße in Wennigsen."

Claudia Förste-Menningmann (Wählergruppe VGG): "Im letzten Rat wurde eine Prioritätenliste vorgelegt. Diese gilt es abzuarbeiten und zu aktualisieren. Bei besonderen Belastungen durch den allgemeinen Bus- und Schwerlastverkehr (bspw. Im Lindenfelde) sind alternative Strecken zu prüfen. Priorität haben die Wege, die zur Mobilität erforderlich sind, um auch mit eingeschränkter Mobilität, bspw. mit Rollstuhl, den Bahnhof zu erreichen. Die Radverkehrsplanung soll um- und fortgesetzt werden."

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