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Nachwuchs fordert Recht auf freies Lernen

Wennigsen Nachwuchs fordert Recht auf freies Lernen

Chancengleichheit für den Nachwuchs: Dieser Forderung haben rund 150 Jungen und Mädchen aus Wennigsen am Weltkindertag in der Klosterkirche Nachdruck verliehen. "Kinder haben das Recht auf freies Lernen" - dieses Motto hatte der Emmaus-Kindergarten für den gemeinsamen Mitmachgottesdienst ausgegeben.

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Starkes Symbol: Mehr als 150 Jungen und Mädchen sprechen sich beim Aktionsgottesdienst in der Klosterkirche auf Initiative des Emmaus-Kindergartens mit Spontan-Choreografien für gleiche Bildungschancen aus.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Es war eine Neuauflage mit langem Anlauf: "Am Weltkindertag haben wir zuletzt vor gut 15 Jahren einen Gemeinschaftsgottesdienst gefeiert", sagte die Leiterin des Emmaus-Kindergartens, Ortrud Ahrens, unmittelbar vor dem Auftakt. Der Wille sei da gewesen. "Aber der 20. September lag als Termin in den vergangenen Jahren für diese Aktion immer sehr ungünstig", begründete sie die lange Pause.

Der Sinn und das Ziel des Internationalen Weltkindertages haben jedoch in den vergangenen Jahren trotz der langen Aktionspause in Wennigsen nichts an Aktualität und Dringlichkeit eingebüßt. „Kindern eine Stimme geben" - unter diesem Motto hatten auch das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland anlässlich des Weltkindertags dazu aufgerufen, mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu schaffen. In Wennigsen waren auch deshalb der Einladung des Emmaus-Kindergartens zur Neuauflage des Gemeinschaftsgottesdienstes wieder etwa 80 Erstklässler und mehr als 100 Kinder aus vier Betreuungseinrichtungen gefolgt - darunter die Kitas Pusteblume, Vogelnest, Bullerbü und der Sprachheilkindergarten aus Degersen.

Gemeinsam mit ihren Lehrern und Erzieherinnen überbrachten die Kinder auf Initiative der Emmaus-Kita-Leitung eine deutliche Botschaft - mit gemeinsamen Gesangseinlagen, inklusive kleinen Spontan-Choreografien. "Jedes Kind hat das Recht auf freies Lernen" - so lautete die wichtigste Aussage des Gottesdienstes. Die Emmaus-Leiterin Ahrens und Erzieherin Stephanie Tobschirbel spielten auch gemeinsam eine Bibelstelle nach, in der ein Jünger von Jesus Christus einem Fremdling eine Geschichte erklärt. "Diese Stelle ist ein kräftiges Symbol für die Notwendigkeit von gleichen Bildungschancen", sagte Ahrens zum Abschluss des etwa 30-minütigen Gottesdienstes.

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