Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Weniger Subventionen: Windkraftpläne zunichte?

Degersen/Leveste Weniger Subventionen: Windkraftpläne zunichte?

Große Fragezeichen hinter den Windenergieplänen bei Degersen und in Leveste. Die Genossenschaft NaturEnergie Region Hannover geht davon aus, dass es in diesem Jahr aufgrund des Planungsvorlaufes für den geplanten Windpark in Degersen keine Baugenehmigungen mehr geben wird.

Voriger Artikel
Der Wollkrautblütenkäfer ist der Übeltäter
Nächster Artikel
Ulrike Schubert arbeitet für die Bürger

Umstritten: Windkraft-Gegner wollen nicht, das der Windpark in Leveste erweitert wird.

Quelle: Ingo Rodriguez

Degersen/Leveste. "Das gibt Anlass für vorsichtigen Optimismus", sagt der Sprecher der Bürgerinitiative Gegenwind Ernst-Richard Köper. Außerdem: Im nächsten Jahr gilt das neue Energieeinspeisegesetz (EEG) mit deutlich abgesenkten Subventionen. Ob sich dann noch Investoren für die Pläne in Wennigsen finden lassen, sei mehr als fraglich, meint Köper. Uwe Hormann, betroffener Bürger aus der Wennigser Mark, bezeichnet das als ein "hoffnungsvolle Nachricht" für alle, die sich gegen den Bau von Windrädern bei Degersen einsetzen.

Köper schöpft derweil auch Hoffnung, dass die Repoweringpläne in Leveste überdacht werden. "Es ist nicht zu übersehen, dass sich beim Thema Windkraft einen Bewusstseinswandel anbahnt", sagt Köper. Die rücksichtslose Verschandelung der Landschaft durch Anlagen, deren Stromerzeugnisse im Papierkorb landen, die aber dank der Subventionen dennoch Gewinn machen, gerate zunehmend in die Kritik. "Bis in Leveste repowert wird, könnte zu vielen Menschen klar geworden sein, welcher Irrsinn dort betrieben wird", sagt Köper. Bis dahin werde die BI Gegenwind Leveste weiter intensiv Aufklärungsarbeit leisten.

Abgesehen davon hat die Region die in der Stellungnahme der Stadt Gehrden gemachten Vorschläge für eine Höhenbegrenzung im Fall eines Repowerings in Leveste abgelehnt. Die BI Gegenwind Leveste fühlt sich dadurch in ihrer Kritik am Vorgehen der Stadtverwaltung bestätigt. "Wie wir aus sicherer Quelle erfahren haben, sind dabei die Überlegungen der Stadt zu einer Höhenbegrenzung auf 100 Meter auch im Fall eines Repowerings komplett zurückgewiesen worden", sagt Köper. Die BI sehe sich in ihrer Kritik bestätigt. Statt sich in einer komplizierten und gleichwohl aussichtslosen Sachdiskussion zu verzetteln, hätte sich der Bürgermeister einfach vor seine Levester Bevölkerung stellen und ein Repowering ablehnen sollen. "Das wäre zwar auch abgeschmettert worden, aber zumindest für die Levester Bevölkerung ein starkes Signal gewesen", glaubt Köper.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Dirk Wirausky

doc6smpw4f14c31f5e43er2
Weihnachtsmarkt ist wieder ein Familienfest

Fotostrecke Wennigsen: Weihnachtsmarkt ist wieder ein Familienfest

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de