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Werbetafel ist Stein des Anstoßes

Wennigsen Werbetafel ist Stein des Anstoßes

Der Ortsrat Wennigsen muss sich nächste Woche mit einem Schild auseinandersetzen. Die Elan Fitness GmbH plant, eine große Hinweistafel am Bröhnweg aufzustellen. Die Gemeindeverwaltung hat allerdings Bedenken gegen das Vorhaben.

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Öffentlicher Parkplatz am Bröhnweg: Die Gemeindeverwaltung hat Bedenken, dass durch die Elan-Beschilderung der Eindruck entsteht, dass es sich um einen Privatparkplatz nur für Fitnessstudiobesucher handelt.

Quelle: Weißer

Wennigsen. Elan hatte im Juni den Antrag gestellt, eine Werbetafel als Hinweis zur Einfahrt am Parkplatz am Bröhnweg aufstellen zu dürfen. Zuständig als Bauaufsichtsbehörde ist zwar die Region Hannover. Bei der Pflege des Ortsbildes und der Gestaltung von Park- und Grünflächen, deren Bedeutung nicht wesentlich über die Ortschaft oder das Gemeindegebiet hinausgeht, hat allerdings der Ortsrat noch ein Wörtchen mitzureden. Die betroffene Grünfläche soll zwar nicht grundlegend umgestaltet werden. Dennoch hat die Gemeinde Vorbehalte wegen der Auswirkung auf die optische Wahrnehmung.

Da die öffentliche Parkplatzfläche sowohl für die Besucher des benachbarten Wasserparks Wennigsen als auch für Wanderer und Naherholungssuchende ein Blickfang ist, legt die Verwaltung das Thema dem Ortsrat zur Beratung vor.

Grundsätzlich habe die Gemeindeverwaltung laut Bürgermeister Christoph Meineke keine Bedenken. Allerdings befinde sich der beantragte Standort auf der Fläche der geplanten Skater-Anlage. Diese Fläche ist im Bebauungsplan als Sportanlage festgesetzt. Daher schlägt die Verwaltung vor, den Standort zu verlegen.

Außerdem moniert die Verwaltung, dass durch die übergroße Elan-Beschilderung der Eindruck entstehen könnte, dass der Parkplatz ausschließlich für Besucher des Fitnessstudios zur Verfügung steht. Die Verwaltung schlägt deshalb einen zusätzlichen Hinweis vor, dass es sich um einen öffentlichen Parkplatz handelt.

Heinz-Berndt-Weg ist erneut ein Thema im Ortsrat

Der Ortsrat will in seiner Sondersitzung auch abschließend über den Endausbau des Heinz-Berndt-Weges beraten. An dem bisher unbefestigten Weg am Ortsrand ist eine Seniorenwohnanlage entstanden. Nun sollen die Fahrbahn in einer Breite von 5,15 Metern und der einseitige Gehweg in einer Breite von 2,50 Metern hergestellt werden. Der Gehweg wird zur Wohnanlage hin mit einem Tiefbordstein, zur Fahrbahn mit einem Hochbordstein abgegrenzt und mit roten Betonsteinen gepflastert. Für die Frostsicherheit und die Belastungen wegen gelegentlichem Überfahren ist ein 60 Zentimeter starker Unterbau geplant. Außerdem erhält die Straße eine Beleuchtung mit zwei Lichtmasten. Die Abstimmung am Mittwoch, 19. August, soll den Schlusspunkt setzen über eine kontrovers geführte Diskussion zum Endausbau der Stichstraße, die zu den Feldern Richtung Argestorf führt. Der Heinz-Berndt-Weg soll breit genug sein für Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge sowie landwirtschaftliche Maschinen. Auf dem Gehweg sollen sich zwei Rollatoren begegnen können.

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