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Wennigsen braucht neue Kindergärten

Wennigsen Wennigsen braucht neue Kindergärten

Für die Gemeinde Wennigsen wird es immer schwieriger, genügend Kindergartenplätze vorzuhalten. 20 fehlen alleine im Bereich Evestorf, Steinkrug, Holtensen und Bredenbeck. Mindestens 35 Plätze werden es nach der Geburtenstatistik im kommenden Jahr sein.

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Wennigsen braucht neue Kindergärten.

Quelle: Jan-Philipp Strobel

Wennigsen. Die Gemeindeverwaltung ist längst an dem Thema dran und bemüht sich, möglichst schnell neue Kindergartenplätze zu schaffen. "Wennigsen ist inzwischen nur noch Durchschnitt in der Region", wurde Fachbereichsleiterin Barbara Zunker in der Ratssitzung deutlich. Seit die Kommune quasi das ganze Jahr über Plätze vorhalten muss für die Kinder, die im Laufe des Kindergartenjahres drei Jahre alt werden, ist es schwer geworden. Immerhin: Vor wenigen Tagen sind die ersten Kinder in die neue Gruppe bei den Märker Strolchen in der Wennigser Mark aufgenommen worden. Nächste Woche soll es wohl eine kleine Eröffnung geben. Der Anbau war ziemlich zügig hochzogen worden. Der Betrieb mit zwei Gruppen und somit auch der Umbau waren von Anfang an geplant. 250.000 Euro investierte der Förderverein. Dennoch ist die Kindergartenerweiterung in der Wennigser Mark nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Zunker spricht von enormen Defiziten im Bereich Holtensen und Bredenbeck. Die Politik hofft, dass sich in der Debatte über die Bredenbecker Grundschule, die saniert oder vielleicht sogar ganz neu gebaut wird, auch eine Lösung für den Kindergarten finden wird. Das würde dann aber noch eine Weile dauern.

In Wennigsen müssen die Krippen- und Kindergartenplätze ausgebaut werden, um den Bedarf zu decken, der zwangsläufig durch das Baugebiet Klostergrund entsteht. In der neuen Siedlung entstehen etwa 170 Wohnungen und Häuser für 500 Menschen. Die ersten Bewohner sollen zum Jahreswechsel 2018/19 einziehen. "Eigentlich war mal das Vogelnest für den Klostergrund gebaut worden", hatte FDP-Ratsherr Michael Meißner im Rat erinnert. Doch der neue Kindergarten an der Neustadtstraße ist längst an die Grenze seiner Kapazität gelangt. 

Die Verwaltung steht mit der AWO im Gespräch, wie die AWO-Kindertagesstätte Deisterspatzen im Langen Feld erweitert werden könnte. Es könnte auf einen Neubau hinauslaufen. In der engeren Planung befindet sich inzwischen auch der Waldkindergarten einer Elterninitiative aus Bredenbeck. So ohne weiteres kann die Gemeinde die Plätze, die dort entstehen, aber nicht in ihre Kindergartenplanung übernehmen. Nicht alle Eltern würden ihre Kinder in einen Naturkindergarten geben. Außerdem gebe es dort nur Halbtagsplätze, was oftmals nicht reiche.

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