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Wennigsen ist digitale Musterkommune

Wennigsen Wennigsen ist digitale Musterkommune

Das Internet als große Chance für die Kommune und die Einwohner: Wennigsen will eine digitale Region werden – und ist mit Augsburg bundesweit als Musterkommune ausgewählt worden. Am 23. August startet das Projekt. Dann werden die Bürger befragt.

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Wie kann das Internet für mobiles Arbeiten genutzt werden und wie profitieren die Bürger einer ländlichen Kommune davon? Diese Frage ist Bestandteil des Modellprojekts #digitaleRegion.

Quelle: Patrick Pleul

Wennigsen. Der Bürgermeister gab den Ausschlag: Weil Christoph Meineke deutschlandweit als digitaler Kopf bekannt ist, wurde Wennigsen von der Initiative #digitaleRegion für das Modellprojekt ausgewählt. So erklärt Gerald Gerald Swarat aus Berlin, der das Projekt betreut, warum ausgerechnet die Einwohner der Deisterkommune ausgewählt wurden, von ihren Erwartungen an eine digitale Welt zu berichten.

Hinter dem Vorhaben stehen bekannte Akteure wie die Bertelsmann-Stiftung, der Internetweltkonzern Google sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Sie haben ein gemeinsames Ziel: Wie kann eine Region von den digitalen Möglichkeiten profitieren, die bereits in alle Lebensbereiche Einzug gehalten haben?

Wennigsens Wirtschaftsförderer Christian Mainka nennt dafür ein Beispiel. "Wennigsen hat eine hohe Pendlerquote, sie liegt bei 75 Prozent. Für viele Arbeitsbereiche reicht aber mittlerweile ein Laptop aus. Könnte es ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein, vor Ort digitale Arbeitsplätze einzurichten, etwa in Dorfgemeinschaftshäusern, damit die Betroffenen nur noch zwei Tage pro Woche zu ihren Arbeitsgebern pendeln müssen?"

Nicht nur in diesem Bereich gibt es offenbar ein großes Potenzial. "Ein weiterer Punkt ist die Aufgabe, kommunale Dienstleistungen noch besser und direkter digital abrufbar zu machen", sagt Gerald Swarat. "Nicht die Bürger sollen sich bewegen, sondern die Dienstleistungen. Das Rathaus wird noch digitaler", nimmt der Projektleiter die Zukunft voraus. Das verschaffe der Region langfristig Standortvorteile und erhöht die Attraktivität als Lebens- und Wohnumfeld.

In dieses Modellvorhaben werden nicht nur Politik, Verwaltung und Wirtschaft einbezogen, sondern auch die Bürger in Wennigsen. Am Dienstag, 23. August, können sie bei einer Fragebogenaktion ihre Meinung äußern. "Wir fragen, was in den Augen der Wennigser eine digitale Region ist und welche Erwartungen sie daran knüpfen", sagt Gerald Swarat. Die Meinungsforscher der Initiative #digitaleRegion stehen am 23. August von 11 bis 15 Uhr vor dem Edeka-Markt, Hauptstraße 14. Die Ergebnisse sollen am 6. September bei einem Workshop vorgestellt werden.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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