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Wennigsen muss ran an den Kita-Ausbau

Wennigsen Wennigsen muss ran an den Kita-Ausbau

Eine zweite Gruppe bei den Märker Strolchen und sogar eine ganz neue Krippe in Wennigsen? Weil absehbar ist, dass die Kindergartenplätze nicht mehr reichen, prüft die Gemeinde eine Vielzahl an Optionen.

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Eine zweite Gruppe bei den Märker Strolchen und eine neue Krippe in Wennigsen? Die Gemeinde geht davon aus, dass sie die Kapazitäten hochschrauben muss. Daher wird nun eine Vielzahl an Optionen für mehr Betreuungsplätze geprüft.

Quelle: Sebastian Kahnert

Wennigsen. Zu den Zahlen: "Wir haben derzeit eine Schere zwischen langfristigen Prognosen und kurz- und mittelfristigem Bedarf", sagt Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke. In Wennigsen mit seinen Ortsteilen gibt es etwa 600 Betreuungsplätze in Kindergärten und Krippen. Hinzu kommt "eine schwankende Zahl an Tagesmüttern zwischen 30 und 50", sagt Meineke.

Noch ist die Betruungssituation entspannt. Wennigsens Verwaltungschef geht allerdings davon aus, dass "wir in den nächsten drei Jahren rund zehn bis 15 Prozent zusätzlichen Bedarf haben werden". Das entspräche 60 bis 80 Plätzen. Ein Grund sind nicht nur immer mehr Flüchtlingskinder in den Kindergärten. Es gab auch viele Zwillingsgeburten. Und in Wennigsen wohnen inzwischen etliche Familien mit drei Kindern - "ein Trend, der in den vergangenen Jahren nicht festzustellen war", sagt Meineke. Die Gemeinde müsse nun rechtzeitig steuern, damit die Plätze nicht knapp werden.

Kurzfristig zu realisieren, scheint eine neue Krippe im Kernort. Meineke geht noch nicht ins Detail, weil noch Liegenschaften zu prüfen und die Anmelde- und Prognosezahlen abzugleichen seien. Bei den längerfristigen Optionen prüft die Verwaltung einen Kindergarten-Neubau in Holtensen. "Die Volksbank ist ja zu dem Zweck gekauft worden", sagt Meineke. Derzeit befindet sich in dem Gebäude der Kinderhort, der aber irgendwann an der Bredenbecker Grundschule angesiedelt werden soll.

Im Gespräch ist, den Kindergarten in der Wennigser Mark zu vergrößern. Die Märker Strolche würden dann eine zweite Gruppe bekommen und einen Raum anbauen. Derzeit prüft die Gemeinde Fördermittel, sagt Meineke. In der Wennigser Mark müsse besonders gründlich auf die Zahlen geschaut werden. Der Bürgermeister rechnet inzwischen kaum noch damit, dass das Baugebiet Polizeischule kommt. Das Land prüfe nach wie vor auch die eigene Nutzung. Baugebiet hin oder her: Andererseits, so Meineke, habe der Märker Kindergarten den Vorteil, kurzfristig erweiterbar zu sein und auch Kinder aus anderen Wennigser Ortschaften aufnehmen zu können, deren Eltern nach Barsinghausen pendeln.

Wer will Tagesmutter werden?

Die Gemeinde sucht weitere Tagesmütter. Wer Interesse hat, kann sich im Rathaus melden. Ansprechpartnerin ist Britta Stielau-Backhaus vom Kinder- und Familienservicebüro. Sie ist unter Telefon (05103) 7007-22 zu erreichen.

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