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Wennigsen will Kleiderkammer eröffnen - nur wo?

Wennigsen Wennigsen will Kleiderkammer eröffnen - nur wo?

Wennigsen soll eine Kleiderkammer für Flüchtlinge und Bedürftige bekommen, und das so schnell wie möglich. Aber wo? Räumlichkeiten in der neuen Gemeinschaftsunterkunft an der Max-Planck-Straße, die eigentlich ab März zur Verfügung stehen sollten, braucht die Gemeinde für die Flüchtlinge selbst.

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Wennigsen soll eine Kleiderkammer bekommen, die Frage ist nur, wo. Die Gemeinde hatte anfangs Räumlichkeiten in der neuen Gemeinschaftsunterkunft an der Max-Planck-Straße in Aussicht gestellt, braucht diese Räume nun aber für die Flüchtlinge selbst.

Quelle: Rainer Surrey

Wennigsen. Wennigsen ist die einzige Kommune im Calenberger Land, die noch keine Kleiderkammer hat. Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) übernimmt die Federführung. Auch das DRK ist mit im Boot. "Besonders anhand der rasant gestiegenen Zuweisungszahlen für Flüchtlinge halten wir die Einrichtung für nötig und zeitlich dringend", teilt Jan-Eric Bothe vom CVJM mit.

Der Verein ist inzwischen Ansprechpartner für die Kleiderkammer-Projektgruppe in der Wennigser Welcome-Initiative und will sich mit Manpower und Startkapital einbringen. Auf der Mitgliederversammlung beschloss der CVJM einstimmig, 1000 Euro zu spenden und weitere 2000 Euro zur Verfügung zu stellen, die dann durch eventuelle Einnahmen der Kleiderkammer refinanziert werden können.

Die Projektgruppe sucht bereits Helfer, die stundenweise Kleidung mit ausgeben würden. Auch Regale, stabile Kleiderständer, Wäschekörbe, Kleiderbügel und große Spiegel werden gebraucht. Kleiderspenden können im Moment noch nicht angenommen werden. "Wir haben das mitunter privat schon gemacht und dann die Kartons zu Hause oder in der Garage untergestellt", sagt Welcome-Initiator und Integrationshelfer Jürgen Welk. Bei der Fülle an Spenden geht das aber irgendwann nicht mehr.

Woran es nun hängt: Für die Kleiderkammer gibt es noch keine Räumlichkeiten. Die Gemeinde hatte zunächst einen Trakt in der neuen Gemeinschaftsunterkunft an der Max-Planck-Straße in Aussicht gestellt. Nach der neusten Prognose, dass Wennigsen bis zum Ende des Jahres auf etwa 500 Flüchtlinge kommen wird, braucht die Gemeinde diese Räume nun aber für die Asylbewerber selbst. Auf Vorschlag des CVJM könnte die Kleiderkammer vielleicht im Keller eines Hauses an der Runden Straße eingerichtet werden, wo sich auch die Fahrradwerkstatt befindet. Die Projektgruppe will die Möglichkeiten im nächsten Sozialausschuss mit Verwaltung und Politik besprechen.

Der Bedarf für eine Kleiderkammer ist ohne Zweifel vorhanden: Im Dezember hatten die Wennigser Flüchtlingsinitiativen den ersten Secondhandbasar organisiert. Mehr als 200 Bedürftige kamen ins Gemeindehaus, um sich mit warmen Sachen für den Winter einzudecken. Hunderte Kleidungsstücke und Spielzeug waren für die Aktion gespendet worden.

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