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Zwetschenfest ist wieder ein Partymarathon

Wennigser Mark Zwetschenfest ist wieder ein Partymarathon

Ein Dorf im Ausnahmezustand: In der Wennigser Mark haben am Wochenende Hunderte von Besuchern drei Tage lang das traditionelle Zwetschenfest gefeiert. In dem 1200-Seelen-Dorf herrschte bis gestern Mittag Partystimmung: Auch zum Katerfrühstück kamen noch einmal rund 300 Gäste in das Festzelt.

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Partystimmung in der Wennigser Mark. Das traditionelle Zwetschenfest versetzt das 1200-Seelen-Dorf im Fünfjahresrhythmus für drei Tage in den Ausnahmezustand.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigser Mark. Wenn es um das Zwetschenfest geht, ist in der Wennigser Mark Ausdauer gefragt: Zwei lange Festabende mit Hunderten von Besuchern, ein gut gefülltes Festzelt beim Kindernachmittag, und sogar den Abschluss des Partymarathons wollten sich mehr als 300 Besucher nicht entgehen lassen. "Für die Dorfgemeinschaft war das eine tolle Sache", zog der Organisationschef Michael Eisenhuth gestern Mittag  eine erfreuliche Bilanz.

Er und sein 15-köpfiges Organisationsteam können jetzt Kraft tanken: Der Gesellschaftsclub Freundschaft organisiert das Spektakel zwar schon seit 1950 - aber nur im Fünfjahresrhythmus. "Deshalb ist das Fest an der Blankweide immer wieder ein Publikumsmagnet", hatte der Clubvorsitzende Eisenhuth am Sonnabend das Erfolgsgeheimnis preis gegeben. Am Vortabend waren mehr als 400 Besucher zur Eröffnung gekommen und hatten mit der Band Bayern Stürmer bis tief in die Nacht gefeiert. "Ich habe selten einen Festabend mit so guter Stimmung erlebt. Alle haben getanzt", sagte Barbara Schwarzbach am Sonnabendnachmittag.

Zu diesem Zeitpunkt waren schon wieder etliche Dorfbewohner im Festzelt. Auch beim Kindernachmittag trotzten die Besucher dem starken Regen und beobachteten die Mitmachaktionen und Vorführungen bei Kaffee und Kuchen. Unter ihnen war auch Ernst-Udo Schmidt, der langjährige Vorgänger Eisenhuths. "Die Premiere war schon 1950 zur Zwetschenzeit, deshalb der Name", erinnerte er an die Anfänge.

Eine Anfang war das Fest auch für Anna-Lena und Matthias Wildhagen. Für das Ehepaar ist der Besuch jetzt Pflicht: "Wir haben uns vor fünf Jahren beim Zwetschenfest kennengelernt", sagte die 31-Jährige Grundschullehrerin.

Wenige Stunden später war das Zwetschenfest auch für die 23-jährige Nina Aylin Dicks ein Beginn. Sie wurde am Sonnabendabend nach dem traditionellen Rosentanz unter insgesamt fast 40 Bewerberinnen per Los zur Festkönigin bestimmt. Die Auszubildende kommt zwar aus Wennigsen und wohnt in Hannover. Trotzdem beginnt nun für sie nun eine fünfjährige Amtszeit mit kleinen Repräsentationspflichten.

Gestern Mittag gab es zum Abschluss zwar noch einmal einen kräftigen Regenschauer. Die matschige Festwiese hatte aber offenbar keinen Besucher der Drei-Tage-Party merklich gestört.

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Von Ingo Rodriguez

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