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Wie kann bezahlbarer Wohnraum entstehen?

Wennigsen Wie kann bezahlbarer Wohnraum entstehen?

Wir haben die Parteien in Wennigsen vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen befragt. Diesmal geht es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

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Wie kann in Wennigsen nach der Kommunalwahl bezahlbarer Wohnraum entstehen?

Quelle: Arne Dedert

Wennigsen. Peter Armbrust (CDU): "Die CDU hat mit dem Programm 2020 den Anstoß zur Fortentwicklung der Gemeinde durch neue Baugebiete geschaffen. In allen Ortsteilen wollen wir das Bauen auf Eigentum ermöglichen, um jungen Familien den Start bei uns zu erleichtern. Dabei sind auch Flächen für den sozialen Mietwohnungsbau vorzusehen."

Klaus Kropp (SPD): "Aus unserer Sicht ist in allen Neubaugebieten zu prüfen, wie bezahlbarer Wohnraum umzusetzen ist, sodass an mehreren Standorten bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. Konkret sehen wir hier Wennigsen und Bredenbeck im Fokus, auch für die Polizeischule in der Wennigser Mark hatten wir ein entsprechendes Konzept."

Gun Wittrien (Bündnis 90/Die Grünen): "Leider verfügt die Gemeinde über wenig Grundeigentum, um den sozialen Wohnungsbau voranzutreiben oder preiswerte Grundstücke für junge Familien anzubieten. Steuerliche und finanzielle Anreize für Privatinvestoren wären sinnvoll. Allen Einkommensgruppen muss ausreichend Wohnraum zur Verfügung stehen. Das neue Baugebiet Klostergrund und das gemeindeeigene Grundstück am Wennigser Friedhof bieten hier Möglichkeiten."

Hans-Jürgen Herr (FDP): "Ausweisung von kommunalen Baugebieten mit Sozialbindung – sowohl für Mietwohnungsbau wie für Eigenheime."

Uwe Kopec (Die Piraten): "Die Gemeinde Wennigsen kann gemeinsam mit anderen Kommunen und Städten der Region auf die Ausweitung der Förderung zu sozialem Wohnungsbau dringen, Bauflächen auszuweisen und für zukünftige Bauträger und Investoren ein Anteil Wohneinheiten im geförderten Wohnungsbau festzuschreiben."

Claudia Förste-Menningmann (Wählergruppe VGG): "Langjährige Baubrachen wie der Klostergrund brauchen schnellstmöglich eine neue Planung, bei der Wohnraum mit bezahlbaren Mieten ein stärkeres Gewicht bekommt. Dem Bedarf an Einfamilienhäusern sollte durch Baulücken und durch ökologisch behutsame Ausweisung von Baugebieten entsprochen werden. Für zusätzlichen Wohnraum zur Miete könnten Bebauungspläne angepasst werden, ggf. Dispense erteilt werden."

Werner Werner (AfD): "Bei Ausweisung von Baugebieten sollten Flächen für bezahlbaren Wohnungsbau zu Verfügung gestellt werden. In Zusammenarbeit mit der Kreissiedlungsgesellschaft oder anderen könnten diese Grundstücke für den Wohnungsbau genutzt werden."

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