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Mainkas Arbeit prägt das Ortsbild

Wennigsen Mainkas Arbeit prägt das Ortsbild

Mehr als eine Million Euro an Zuschüssen pro Jahr, fast acht Millionen Euro seit Dienstantritt im Februar 2009: Für die Gemeinde Wennigsen ist die Arbeit des Wirtschaftsförderers Christian Mainka zu einer unverzichtbaren Einnahmequelle geworden. Die eingeworbenen Fördergelder haben Ortsbild und Infrastruktur verändert.

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Sorgt für Kostenersparnisse und Investitionszuschüsse: Wirtschaftsförderer Christian Mainka wirbt seit seinem Amtsantritt pro Jahr durchschnittlich mehr als eine Million an Fördergeldern von Stiftungen, Organisationen, Verbänden, Bund, Land und Region ein.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Neue Fahrradbügel im Ortskern, Sitzbänke in der Feldmark, Blumenbeete in den Orten, aber auch sanierte Fassaden, Brücken und Wege - bis hin zu Neubauten wie dem Kindergarten Vogelnest mit Familienzentrum, neue Arbeits- und Betreuungsplätze inklusive: Es ist unumstritten, Mainkas bisherige Arbeitsbilanz spiegelt sich nicht einmal sieben Jahre nach seinem Dienstbeginn im Rathaus auch im Ortsbild deutlich wider. Und viele der realisierten Projekte haben nicht zuletzt entscheidende infrastrukturelle Aufwertungen bewirkt.

Dabei ist sein Meisterstück noch nicht einmal sichtbar: Für die geplante Sanierung der Wennigser Ortsmitte entlang der Hauptstraße haben Bund und Land Zuschüsse in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro bewilligt - das sind 72 Prozent der veranschlagten Gesamtkosten.

Lobeshymnen für die Geldbeschaffung sind dem 36-jährigen Wirtschaftsförderer aber offenbar eher unangenehm. Zwar genießt er in Verwaltung und Politik genau deswegen hohe Wertschätzung. Der zahlenmäßigen Bilanzierung seiner bisherigen Arbeit liegt aber eine aktuelle Anfrage zugrunde. FDP-Ratsherr Dirk Niemann hatte in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses um eine Auflistung der in den vergangenen Jahren geflossenen Fördergelder gebeten.

Das Zahlenwerk ist beeindruckend: Über Mainkas Schreibtisch sind seit 2009 genau 53 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 12,5 Millionen Euro gegangen. Etwa 7,85 Millionen Euro dieser Kosten sind von Mainka aus Fördertöpfen eingeworben worden - von Stiftungen, Organisationen, Verbänden, Bund, Land und Region. Laut Bilanz wurden 63 Prozent des gesamten Umsatzvolumens über akquirierte Fördersummen finanziert. Eine Kostenersparnis, die für die Gemeinde auch in Summe einem Lotteriegewinn gleichkommt.

Inzwischen haben sich Mainkas Erfolge herumgesprochen. Trotzdem: In den Nachbarkommunen gibt es bislang keinen vergleichbaren Vollzeitjob in den Rathäusern. Und auch Mainkas Stelle war zunächst umstritten. Bürgermeister Christoph Meineke habe damals auch gegen einige Widerstände aus den Reihen der Kommunalpolitiker entschieden, weiß Mainka.

Der Absolvent des Studiums Regional- und Publicmanagement hatte 2008 noch als Student ein dreimonatiges Praktikum beim Bürgermeister und dem inzwischen verstorbenen ehrenamtlichen Wirtschaftsförderer Werner Brandt absolviert - mit offenbar sehr guten Leistungen: Nach seinem Studienabschluss im September 2008 folgte im Februar 2009 sein Amtsantritt im Wennigser Rathaus. Angesichts Mainkas bisheriger Bilanz war die Besetzung eine goldrichtige Entscheidung, die sich längst bezahlt gemacht hat.

Mainka ist es jedoch wichtig, dass er nicht einfach nur als Geldbeschaffer fungiert. "Mein Arbeitsschwerpunkt ist ja nicht nur die Fördermittelakquise für kommunale Projekte", betont er. Mainka arbeitet auch als Projektmanager und ist vor allem für das Coaching von Helfern ehrenamtlicher Initiativen zuständig. "Dabei geht es darum, Initiativen von der Idee bis zur Umsetzung zu beraten", sagt Mainka. Aktuelles Beispiel: das geplante Dorfgemeinschaftshaus Bredenbeck. Beim Umbau des alten Netto-Marktes sind für den Dorfverein rund 500 000 Euro an Zuschüssen möglich - rund die Hälfte der vermutlichen Gesamtkosten.

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