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Würden eigene Reinigungskräfte besser putzen?

Wennigsen Würden eigene Reinigungskräfte besser putzen?

Dauerthema dreckige Schulen: Die Politik in Wennigsen überlegt, ob sich mit einer eigenen Putzkolonne für die Reinigung öffentlicher Gebäude die Missstände in den Griff bekommen ließen.

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Dreckige Schulen: Die Politik überlegt, eine gemeindeeigene Reinigungsfirma zu gründen, um Missstände in öffentlichen Gebäuden in den Griff zu bekommen.

Quelle: Dpa

Wennigsen. Momentan gibt es jeden Tag Ärger mit nicht geputzten Klassenräumen und Fluren. "Die Schüler sind angeekelt", sagte Anselm Borrmann (CDU) im Rat. Nicht nur ihm reicht es allmählich. "Ich habe keine finanzielle Vorstellung, was so ein Eigenbetrieb kostet. Aber wir sollten darüber nachdenken", regte Grünen-Sprecherin Angelika Schwarzer-Riemer an. Die SPD hatte vor Jahren bereits einen Anlauf in diese Richtung unternommen. "Unsere Gebäude gehen über die Wupper, wenn sie nicht vernünftig gereinigt werden", sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Kropp. Auch im Rathaus sieht es an manchen Tagen schlimm aus. FDP-Mann Hans-Jürgen Herr würde zumindest einen Modellversuch mit eigenem Personal gut finden.

Die Gemeinde räumt ein, dass Handlungsbedarf besteht. Die vereinbarten Reinigungsintervalle lägen am unteren Rand, aber in der Norm, führte Fachbereichsleiterin Ulrike Schubert in der Ratssitzung aus. Wennigsen habe sich bei der Ausschreibung an den Nachbarstädten Seelze, Barsinghausen, Hemmingen und Laatzen orientiert. Schubert gesteht ein, dass sich die Verwaltung durch den Wechsel der Reinigungsfirmen sehr viel mehr erhofft hatte. Ein Verwaltungsmitarbeiter kontrolliert täglich, ob überall vernünftig sauber gemacht wurde. Wenn nicht, werde nachgeputzt, versicherte Schubert. Ihres Wissens gebe es seitdem zumindest aus den beiden Grundschulen kaum noch Beschwerden.

In der KGS haben Schmutzmatten und eine zusätzliche Intensivreinigung hingegen nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Dauerbaustelle in der Schule hin oder her, das Problem sind die Böden an sich. An vielen Stellen sitze der Schmutz unter der alten Versiegelung, erklärte Schubert – und den bekommt man nicht weg, egal wie sehr man schrubbt.

Die Gemeinde hat jetzt einen Sachverständigen beauftragt, der sich die Böden in der KGS ansehen soll. Die neue Reinigungsfirma hat der Gemeinde indessen angeboten, den Vertrag aufzuheben, weil sie sich wohl augenscheinlich verkalkuliert hat. Die Verwaltung will zunächst das Gutachten abwarten. 

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